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Vom 11. –
23.02.06 organisiert Ärzte
der Welt -Médecins
du Monde Deutschland zum 13. Mal die „Operation
Sourire“, auch „Aktion
Lächeln“ genannt, in Kambodscha. Ein
Team von 6 medizinischen Fachpersonen reist, ohne Honorare.
für Ärzte
der Welt
nach Kompong Cham, um dort täglich 6 – 8 Operationen
für
Opfer von Unfallverletzungen, Krankheiten oder Missbildungen
durchzuführen.
Schon seit 2001 besuchen regelmäßig freiwillige
Ärzte von Ärzte
der Welt
Kambodscha, eines der ärmsten Länder der Erde, um
dort
Kindern und Erwachsenen durch ihren ehrenamtlichen Einsatz wieder die
Möglichkeit zum Lächeln zu schenken. Im Rahmen der
internationalen Organisation Médecins
du Monde findet die „Operation
Sourire“ in mehreren Ländern der Welt
statt.
Mit einfachen Mitteln der
plastischen Chirurgie kann die Zukunft eines
Menschen wirkungsvoll verändert werden: eine Behinderung wird
korrigiert, die Körperfunktionen wiederhergestellt, der
Patient
bekommt ein Gesicht, er kann nach der Versorgung und Reintegration
wieder selbstständig leben.
Eine Behinderung wie ein Gaumenspalt kann, vor allem bei
Mädchen,
zum Ausschluss aus der Gesellschaft führen. In Kambodscha
wird geschätzt,
dass 1 von 300 Säuglingen mit einer Gaumenspalte zur Welt
kommt. Dennoch wird diese Chirurgie kaum praktiziert, da gut
ausgebildete Spezialisten und Mittel fehlen. Keiner übernimmt
die
Verantwortung für die betroffenen Kinder und Erwachsenen.
Die „Operation Sourire“ wird vor Ort von
Ehrenamtlichen aus
Deutschland in Zusammenarbeit mit einheimischen Mitarbeitern
durchgeführt.
Die
Bevölkerung wird im Radio über die Anwesenheit der
Teams
von Ärzte der
Welt
informiert. So bilden sich bei jedem Aufenthalt lange Warteschlangen
vor der Klinik. Die Nachfrage ist gross. Während eines
Aufenthaltes werden bis zu 50 Patienten und Patientinnen behandelt,
betreut und nachversorgt. Pro Person kostet ein solcher Eingriff ca.
250 Euro, welcher existentielle Probleme lösen hilft.
Die Finanzierung der 12.000 Euro für die „Aktion
Lächeln“ beruht hauptsächlich auf Spenden.
Darauf sind wir auch in Zukunft angewiesen und freuen uns
über Ihre Unterstützung auf das Spendenkonto:
Schon im März
startet eine
zweite Gruppe von Freiwilligen von Ärzte
der Welt auf Ihren Weg nach Kambodscha, diesmal um
komplizierte neurochirurgische Eingriffe durchzuführen.
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