Seit
dem 10. März 2007 sind zwei Ärzte und eine Mitarbeiterin aus München
von Ärzte der Welt
in Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha.
Bei einem zweiwöchigen Einsatz sollen im Rahmen der „Aktion
Lächeln“ etwa achtzig Patienten, vor allem Kinder mit
Entstellungen im Gesichtsbereich, operiert werden.
Viermal
im Jahr ist ein Ärzteteam von Ärzte
der Welt in Kambodscha. Behandelt werden hauptsächlich
Kiefer-Lippen-Gaumenspalten. Diese Missbildungen kommen besonders
häufig bei Kindern in Kambodscha vor.
Kinder und Jugendliche
mit derartigen Entstellungen werden oft ausgegrenzt und führen ein
Leben am Rande der Gesellschaft. Ein normales Leben ist für sie kaum
möglich. Ärzte
der Welt hilft.
Mit den
Operationen ermöglichen die Ärzte den Kindern ein normales Leben zu
führen. Die Kinder lernen wieder zu lächeln. Eine Operation kostet etwa
250 Euro. 250 Euro, die ein Leben verändern und Hoffnung schenken. Die
„Aktion Lächeln“ von
Ärzte der Welt wird allein durch
Spenden finanziert.
Zum Team von Ärzte der Welt gehören
auch Spezialisten aus Tübingen, Ungarn und Frankreich. Das
Medizinerteam ist für
Ärzte der Welt ehrenamtlich im Einsatz.
„Das
größte Dankeschön ist zu wissen, dass sich für ein Kind nach der
Operation der Lebenstraum erfüllt, auszusehen wie andere Kinder.
Ein junge Frau kann heiraten und ein Baby lernt normal zu
essen “, so Dr. Hilke Schneider,
Zahnärztin aus München.
Schon jetzt wird in Phnom
Penh per Radio der Einsatz des Teams von Ärzte der Welt
angekündigt. Viele machen sich von weit her
auf den Weg, um rechzeitig anzukommen. Auch die kleine Tha De und ihre
Mutter nehmen die lange und beschwerliche Reise auf sich, um sich vom
Team von Ärzte der
Weltbehandeln zu lassen. Beim letzten Mal war Tha De mit
ihren 4 Monaten noch zu klein und zu dünn für eine Operation. Nun ist
das Baby hoffentlich kräftiger und kann in Narkose operiert werden.
„Beim
letzten Einsatz war ich zum ersten Mal mit Ärzte der Welt
unterwegs. Es tat mir sehr leid, dass wir manche Kinder nicht behandeln
konnten. Daher freut es mich, mein Versprechen einzulösen und die
Kinder nun operieren zu können.“ erzählt Dr.
Dr. Martin Gosau aus der Mund-, Kiefer-,
Gesichtschirurgie der LMU.
Zu diesen Kindern
zählen auch The Mong und Mas Kam. Die beiden Kleinkinder müssen
dringend operiert werden. Wegen Unterernährung war dies beim letzten
Einsatz von Ärzte
der Welt nicht möglich.
Hier kommen die Probleme der
Kiefer-Lippen-Gaumenspalten mit der Armut des Landes zusammen. Und
dennoch hoffen wir, gerade diesen Kindern schon in jungen Jahren helfen
zu können, damit sie keine Hänseleien und Ausgrenzungen mehr erleiden
müssen. Wir möchten, dass die Kinder lächelnd ihre Träume leben können.
Tragen Sie mit dazu bei und übernehmen Sie durch
Ihre Spende die Patenschaft für dieses Projekt von Ärzte der Welt.