Auf der einen Seite ergiebige Diamantenminen und reiche Erdölfelder, auf der anderen Seite eine Bevölkerung, der das Nötigste zum Leben fehlt. So präsentiert sich die Lage in Angola seit Ende des Bürgerkriegs im Februar 2002. Damit aus bloßen Hoffnungen für das krisenerschütterte Land und seine Menschen möglichst bald eine bessere Zukunft wird, beteiligt sich Ärzte der Welt – Médecins du Monde am Wiederaufbau des Gesundheitswesens.
Ein Land an den Rand des Ruins zu bringen, ist keine Kunst. Ihm aus einer desolaten Nach-Bürgerkriegs-Situation herauszuhelfen, schon. Wer hier helfen will, muss Erfahrung und Know-how mitbringen. Auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung können und wollen wir von Ärzte der Welt unser Wissen zur Verbesserung der prekären Lage einbringen und haben uns im Dezember 2002 zu einem Einsatz in der Provinz von Mungo entschieden.
In dem zu Kriegszeiten von der UNITA kontrollierten Gebiet fehlt es an der medizinischen Basisversorgung, speziell bei der Geburtshilfe und der Behandlung Schwangerer gibt es dringenden Handlungsbedarf. Ärzte der Welt hat deshalb ein Programm initiiert, bei dem die Mutter-Kind-Gesundheit im Zentrum steht.
Am Anfang stand die Aufgabe, das schlecht ausgestattete Gesundheitszentrum von Mungo und vier weitere Krankenstationen mit Medikamenten und Equipment auszurüsten.
Der nächste Schritt war der Start einer Impfkampagne für Kinder. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind die permanente Weiterbildung des Pflegepersonals und Informationsprogramme zur Gesundheitsvorsorge für die Menschen der Region
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