„Genozid an den Tutsi in Ruanda“.
Unter diesem Titel erschien die neue Ausgabe der französischen-englischen Buchreihe Humanitaire.
Der Chirurg Jacques Berès war der Projektleiter des ersten Ruanda-Einsatzes von Ärzte der Welt - Médecins du Monde im April 1994.
Sein Augenzeugenbericht aus Gahini richtet sich gegen das Vergessen der grausamen Massaker und Übergriffe, die mehr als eine Million Menschen das Leben und ihren Familien die Zukunft kosteten. Neben Interviews mit Persönlichkeiten wie Francois Mitterand, berichtet auch der Gründer von Médecins du Monde, Bernard Kouchner, von seinen Erfahrungen in dieser Zeit.
In Ruanda haben zusammen mit der Zivilbevölkerung auch viele humanitäre Mitarbeiter einen hohen Preis für ihr Engagement bezahlt. Médecins du Monde (MDM) gedenkt in einem Abschlusswort allen Opfern, darunter die am 18. Januar 1997 ermordeten eigenen Mitarbeiter von MDM-Spanien, Maria Flores Sirena, Manuel Madrazo Osuna und Luis Voltuena. Daneben soll an die vielen Verletzten und Verstümmelten erinnert werden. Einer davon ist unser amerikanischer Mitarbeiter Nitin Madhav, dem ein Bein amputiert werden musste.
Bisher in der Reihe Humanitaire erschienen:
Ø Violence et humanitaire,
Ø Pauvreté(s) en France,
Ø Le Sida saisi par les ONG,
Ø Le Quai d’Orsay et l’humanitaire,
Ø Guerre en Irak: au péril de l’ingérence humanitaire,
Ø Derriere les crises oubliées, un monde fragmenté.
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