Ärzte der Welt Newsletter


Ärzte der Welt - Internationale Humanitäre Hilfe

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Newsletter Dezember 2007

 

  Liebe Leserinnen, liebe Leser,
   
 

das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Dies ist unser letzter Newsletter in 2007. Wie schon in den früheren Jahren möchten wir Sie auch heuer im Dezember über unsere Arbeit informieren.

Seit Beginn des Aufbaus unserer medizinischen Anlaufstelle open.med, die im Zentrum Münchens in der Augsburger Strasse eine basismedizinische Versorgung für Menschen ohne Versicherungsschutz bietet, haben wir Sie an der Entwicklung dieses Projekts teilhaben lassen. Am 25. September 2007 feierten wir das einjährige Bestehen.

Ganz besonders freut es uns, dass die Bayerische Landeszentrale für Gesundheit zusammen mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium unserem Projekt open.med im Dezember eine besondere Anerkennung ausgesprochen und einen Sonderpreis überreicht hat.

Gesundheit - so der Präsident der Landeszentrale für Gesundheit - ist die Fähigkeit, Lebensziele erreichen zu können. Treffender hätte er nach unserer Meinung den Grundgedanken der Arbeit von open.med und den ethischen Leitsatz des Engagements von Ärzte der Welt im Münchner Projekt open.med nicht charakterisieren können. Den Erfolg und die Anerkennung verdanken wir in erster Linie dem Team der ehrenamtlichen Ärzte, ohne deren Einsatz das Projekt nicht hätte starten können. Sie haben entscheidend zum Erfolg von open.med beigetragen.

Wir laden Sie ein, uns nun durch einen Teil unserer Projektaktivitäten im Herbst 2007 zu begleiten. Die Luis-Valtuena-Fotoausstellung Vergessene Krisen im Fokus zeigten wir im September/Oktober in Berlin. Karin Kortmann MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium eröffnete zusammen mit unserem Vorstandsmitglied Dr. Nicole Schmidt und der Schauspielerin Alissa Jung die Vernissage. Werfen Sie einen Blick in die Besucherkommentare.

Anlässlich des einjährigen Geburtstags von open.med luden wir zu einer Pressekonferenz in Anwesenheit unseres stellvertr. Vorsitzenden Dr. Pierre Rosenstiel und feierten abends mit den Freiwilligen.

Der Besuch eines Mitarbeiters von Ärzte der Welt aus Liberia gab uns die Gelegenheit, in München und Berlin über den ehemaligen Krisenherd zu berichten.

Ärzte der Welt beteiligte sich am Tag der Humanitären Hilfe im Auswärtigen Amt in Berlin und war wie in den letzten Jahren Mitveranstalter des auch in diesem Jahr ausgebuchten Humanitären Kongresses Ende Oktober in Berlin.

Der Fachtag Krank als Migrant ohne Krankenversicherung – Wo gibt es Hilfe? im November in München, veranstaltet in Zusammenarbeit mit Refugio München, zeigte die Grenzen und Möglichkeiten medizinischer Behandlung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus und ohne Krankenversicherung auf, gab Fachexperten die Gelegenheit zum offenen Diskurs und stellte Best-Practice-Beispiele aus anderen EU-Ländern vor.

Und natürlich war wieder ein Team im Rahmen der Aktion Lächeln im November in Kambodscha. Dazu berichten wir mehr im nächsten Newsletter.

Über unsere Ausstellung Unsichtbare Welten - Menschen ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland beim Winter-Tollwood-Festival in München finden Sie Informationen auf unserer Webseite. Auch dazu berichten wir mehr im nächsten Newsletter.

Wir freuen uns, wenn Sie sich für unsere Arbeit interessieren und sich bei uns engagieren möchten. Für das Neue Jahr 2008 wünschen wir Ihnen alles Gute - vor allem Gesundheit

Ihr Ärzte der Welt–Team aus München

 

 
 
 

Ein Jahr open.med



  OpenMedAm 25. September war es soweit: Die medizinische Anlaufstelle open.med von Ärzte der Welt in Kooperation mit Café 104 feierte in München ihr einjähriges Bestehen.

Hier erhalten Menschen ohne Krankenversicherung und ohne regulären Aufenthaltsstatus medizinische Grundversorgung, psychosoziale Betreuung und rechtskundliche Beratung. Mittlerweile kann open.med auf über 700 Kontakte mit Patientinnen und Patienten in schwierigen Lebenslagen zurückblicken, denen durch den engagierten Einsatz unserer 60 ehrenamtlich tätigen Ärzte eine neue Lebensperspektive ermöglicht wurde.

 

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Ärzte der Welt zeigt Bilder gegen das Vergessen in Berlin

   
 

Vernissage mit Karin Kortmann MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Vorstandsmitglied Dr. Nicole Schmidt und Schauspielerin Alissa Jung


Vergessene Krisen im Fokus - unter diesem Titel zeigte Ärzte der Welt vom 20. September bis 27. Oktober 2007 die Photos der Preisträger des renommierten Luis Valtueña International Humanitarian Photography Award im Galerie-Café Krull in der Kulturbrauerei. Mit den gezeigten Bildern internationaler Fotoreporter möchte Ärzte der Welt das Bewusstsein für die Vielzahl von Krisen- und Katastrophengebieten schärfen, die nicht (mehr) im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen.

 

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Ärzte der Welt beteiligt sich am Tag der Humanitären Hilfe
im Auswärtigen Amt in Berlin

 
  Tag der Humanitaeren HilfeFür den 12. Oktober hatte das Auswärtige Amt zum Tag der Humanitären Hilfe eingeladen. Die Veranstaltung fand im öffentlich zugänglichen Lichthof des Auswärtigen Amtes statt. Das Motto lautete: „Weltweit Verantwortung übernehmen“

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier eröffnete die Veranstaltung. Danach hatten Schulkinder die Gelegenheit, dem Minister Fragen zu stellen. Auch Dr. Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK), Sir John Holmes, Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, und weitere hochrangige Akteure der Humanitären Hilfe informierten über ihre Arbeit.
 

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Hoffnung für den ehemaligen Krisenherd Liberia?



 
LiberiaEin liberianischer Mitarbeiter von Ärzte der Welt berichtete erstmals in Europa über die aktuelle Lage und den zerbrechlichen Frieden nach jahrelangem Bürgerkrieg

Bei ihrem Staatsbesuch Anfang Oktober versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Unterstützung für den Wiederaufbau Liberias. Doch wie ist die Situation vor Ort? Abraham Taryor, „Senior Medical Supervisor“ von Ärzte der Welt in Liberia, kam im Oktober zum ersten Mal nach Europa und berichtete bei Veranstaltungen in München und Berlin über die aktuelle Situation in seinem Heimatland.

 

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Fachtag Krank als Migrant ohne Krankenversicherung – Wo gibt es Hilfe? in München



  Unzufriedenheit über Kürzungen bei den Kassenleistungen und über Beitragserhöhungen prägen die aktuelle Diskussion zur medizinischen Versorgung in Deutschland. Kontinuierlich steigt die Zahl derer, die sich keine Krankenversicherung mehr leisten können. Ist man zudem Migrant mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus, ist die Situation im Krankheitsfall besonders schwierig. Medizinische Versorgung für alle Menschen ist ein Menschenrecht – darüber waren sich viele Experten einig, die Ärzte der Welt und Refugio München zum ersten Fachtag Krank als Migrant ohne Krankenversicherung – wo gibt es Hilfe? eingeladen hatten.
 

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Ärzte der Welt ist der deutsche Zweig der internationalen humanitären Hilfsorganisation
Médecins du Monde. Unabhängig von ihrer Herkunft unterstützen wir hilfsbedürftige Bevölkerungsgruppen in Krisensituationen - wie Krieg, Naturkatastrophen,
Krankheit, Armut und Ausgrenzung.

Spendenkonto - Bayerische Landesbank - KTO 28888 - BLZ 700 500 00

Ärzte der Welt e.V. - Thalkirchnerstr. 81/KH1 - 81371 München
Fon 089 624 20 955 - Fax 089 65 30 99 72 - EMail info@aerztederwelt.org

Redaktion: V.i.S.d.P Monica Wolsky, Ärzte der Welt e.V.

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