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    Tätigkeitsbericht 2006
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Aktion Lächeln: Neue Partnerschaft

Olympus
Besonderer Dank für ihre Unterstützung gilt der Olympus Europa Holding GmbH. Als Hersteller hochpräziser optischer Technologien und Produkte im Bereich der Medizintechnik und Fotografie unterstützt das Unternehmen die Aktion Lächeln, um zu zeigen, wie wichtig ein gesellschaftliches und verantwortungsvolles Engagement für die Gesundheit von Menschen, speziell von Kindern ist. Auf die Aktion Lächeln aufmerksam zu machen, um Kindern wieder ihr Lächeln zurückzugeben und damit Zukunftsperspektiven zu ermöglichen, ist Olympus ein besonderes Anliegen. 
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17. Aktion Lächeln: „Lieber ein brennendes Haus als krank zu sein.“
Drei Münchner gaben Menschen ihr Lächeln zurück: am 23.03.07 beendeten Dr. Dr. Martin Gosau, Dr. Hilke Schneider und Dr. Monika Kleck von Ärzte der Welt ihren zweiwöchigen medizinischen Einsatz im Rahmen der Aktion Lächeln in Kambodscha. Mit dabei waren auch Prof. Dr. Dr. Schwenzer und Herr Dekoleadenu aus Tübingen. In den Provinzkrankenhäusern von Kampong Cham und O Reang Ov operierte das 7-köpfige internationale Team insgesamt 70 Patienten. Hauptaufgabe war es Entstellungen im Gesichtsbereich zu korrigieren.



9. - 24.März 2007 Aktion Lächeln in Kambodscha
Operation Sourire Ärzte der Welt hat einen neuen Einsatz im Rahmen der Aktion Lächeln vom 9. – 24.März 2007 in Kampong Cham und O Reang Ov in Kambodscha durchgeführt.
Das Team besteht aus Prof. Dr. Dr. Norbert Schwenzer, Prof. Dr. Dr. Josef Barabas, Dr. Dr. Martin Gosau, Dr. Hilke Schneider und Peter Dekoleandenu. In Phnom Penh werden noch Dr. Jean Rapidel und Yolande Sandorfi hinzukommen.
Begleitet wird das Team von Dr. Monika Kleck, die ihre Reiseeindrücke schildert.

Aktion Lächeln - Operation Sourire Einsatz Oktober 2006
Operation SourireDas Team von Ärzte der Welt bereitet sich auf die Reise nach Kambodscha vor. Sterile Handschuhe werden eingepackt, Chirurgenbesteck, ein paar Medikamente und nicht zu vergessen die Plüschtiere zum Trost für die Kinder.
Jetzt kann die Reise losgehen nach Kampong Cham und O Reang OV in Kambodscha, zwei  Städte, in denen es nur eine sehr dürftige medizinische Versorgung gibt.
Die durch Radioaufrufe informierten Patienten und Patientinnen warten schon auf das deutsche Team, welches als zuverlässig gilt. Viele der Menschen haben nicht genug Geld, um  einen Arzt bezahlen zu können, Spezialisten für Verbrennungen oder Lippen-Kiefer-Gaumenspalten sind zudem rar. Oft reisen die PatientInnen über 100 Kilometer an.

Aktion Lächeln – Operation Sourire Jubiläum
Auf der 15. Reise nach Kambodscha findet die 5.000 Operation statt.

Erneut reist vom 07.10.2006 – 21.10.2006 ein siebenköpfiges deutsch-französisches Team nach Kambodscha. In Kampong Cham und in R Oreang Ov operiert das Team Kinder und Erwachsene, die unter Entstellungen und gefährlichen Krankheiten leiden.
Das bewährte Team, welches dort immer gerne in Empfang genommen wird, führt im Rahmen dieser Reise die 5.000 Operation insgesamt durch.

Benefiz für Aktion Lächeln

Unter dem Motto „Kunstgenuss und Second Hand“ fand am Samstag den 12.05 eine außergewöhnliche Benefizveranstaltung für Ärzte der Welt und die Aktion Lächeln statt.

Sie kennen das Problem sicher: Sie begeistern sich für ein neues Kleidungsstück und dann hängt es im Schrank, weil es zu ausgefallen, zu eng, zu Weit oder auch sonst zu nichts anderem passt.

Diese neuwertigen Kleidungsstücke sammelt Petra Wehinger bei sich und ihren Bekannten.

Münchner Ärzteteam in Kambodscha
Seit dem 10. März 2007 sind zwei Ärzte und eine Mitarbeiterin aus München von Ärzte der Welt in Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha. Bei einem zweiwöchigen Einsatz sollen im Rahmen der „Aktion Lächeln“ etwa achtzig Patienten, vor allem Kinder mit Entstellungen im Gesichtsbereich, operiert werden.

Viermal im Jahr ist ein Ärzteteam von Ärzte der Welt in Kambodscha. Behandelt werden hauptsächlich Kiefer-Lippen-Gaumenspalten. Diese Missbildungen kommen besonders häufig bei Kindern in Kambodscha vor.

Operation Sourire - Ärzte der Welt entsendet Ärzteteam nach Kambodscha
Vom 11.–23.02.06 organisiert Ärzte der Welt zum 13. Mal die „Operation Sourire“ in Kambodscha. Ein Team von 6 medizinischen Fachpersonen reist ohne Honorare für Ärzte der Welt nach Kompong Cham um dort täglich 6–8 Operationen für Opfer von Unfallverletzungen, Krankheiten oder Missbildungen zu behandeln.

Patenschaften für ein Lächeln
Operation SourireEin Lächeln als Dank, als Ausdruck der Freude und des Wohlbefindens - ein Lächeln gilt als positives Kommunikationsmittel.
Vielen Kindern und Erwachsenen in Kambodscha ist diese simple Art, sich auszudrücken durch eine Entstellung im Gesichtsbereich versagt. Die Menschen mit Kiefer-Lippen-Gaumenspalte oder anderen Missbildungen verstecken sich lieber, als sich mit einem strahlenden Lächeln zu zeigen.

Kiefer-Lippen-Gaumenspalten sind ein häufig auftretendes und bleibendes Problem in Entwicklungsländern: die betroffenen Kinder können nicht richtig essen und sprechen und werden zumeist nicht zur Schule geschickt. Ein gesellschaftlicher Ausschluss ist vorprogrammiert.
In Kambodscha ist die Situation besonders verzweifelt, da das Pol Pot Regime in den 70er Jahren nahezu alle Ärzte umgebracht hat und es dort auch heute noch immer zu wenig medizinisches Personal gibt.

Ärzte der Dresdner Uniklinik operieren Kinder in Kambodscha
Zum 16. Mal entsendet Ärzte der Welt vom 7.–20. Januar 2007 zwei Dresdner Ärzte nach Phnom Penh, Kambodscha. Prof. Dr. Dr. Lauer und Dr. Pinzer werden dort Kinder mit Meningoencephalozelen operieren.
Dabei handelt es sich um Ausstülpungen des Gehirns in das Gesicht. Schon bei kleinsten Verletzungen können Kinder mit Meningoencephalozelen; an einer lebensgefährlichen Hirnhautentzündung erkranken. Aus diesem Grund ist eine frühe Behandlung sehr wichtig.





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