| Myanmar
(früher Burma) |
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Verhütung der HIV-Übertragung in Myitkyina (Kachin) und Yangoon Präsent in Burma seit 1992 mit anfänglich begrenzten chirurgischen Aufgaben, hat ÄdW 1995 in Myitkyina und Yangoon (früher Rangoon, Hauptstadt des Landes) ein Programm aufgelegt zur Verhütung der Übertragung von HIV und der übertragbaren sexuellen Infektionen (ÜSI). Es soll - die Übertragung von HIV und sexuellen Infektionen unter der Bevölkerung im allgemeinen und den Risikogruppen im besonderen reduzieren - ein Angebot zur Gesundheitsversorgung und zur Behandlung der opportunistischen Krankheiten (OK) sein. Die Aktivitäten sind auf prostituierte Männer und Frauen sowie Drogenabhängige konzentriert. Die Prostituierten konnten profitieren von den Veranstaltungen zur HIV-/Aids-Verhütung, der kostenlosen Behandlung der ÜSI und OK, von Arbeitsgemeinschaften in den Aufnahmezentren und der Verteilung von Präservativen. Die Aktionen unter den Drogen-süchtigen betrafen den Einsatz von Methoden zur Risikoverringerung in den 'shooting galleries', die Verteilung von Spritzen sowie die Verhütungsberatungen im Entziehungs-zentrum. Ärzte der Welt setzt seine Aktionen zur sozialen Unterstützung und AIDS-Prävention gleichermaßen in den Gefängnissen fort, wo sich solche Problemgruppen häufig konzentrieren - in einem Land, dessen Gesetze und Praktiken die repressivsten der Welt sind. Weiteres
Vorgehen: Die Bindungen zu den Randgruppen enger knüpfen und
weiterhin Erkenntnisse sammeln. Die Durchführbarkeit eines Austauschprogramms
in der Provinz Süd-Shan prüfen, insbe-sondere Überlegungen
anstellen zu neuen Praktiken des Drogenkonsums. Sich vorbereiten auf die
Einrichtung des globalen AIDS-Fonds in 2005. |
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