Projekte
Kindersterblichkeit
14‰
Lebenserwartung 70,9 Jahre
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Profitierende Bevölkerung
Projekt 1:
direkt: die Roma im Viertel von Nadezhda / indirekt türkische
Bewohner in der Umgebung
Projekt 2:
direkt 1 000 Berufstätige / indirekt 2 500 Geburten
Projekt 3:
direkt 150 ausgebildete Per-sonen / indirekt: 3 500 Kinder
Personal
Projekt 1:
international 1 / lokal 4
Projekt 2:
lokale Unterstützung durch die bulgarische Stiftung
Projekt 3:
lokal die bulgar. Stiftung, Ver-einigung 'Kinder und Raum'
Finanzzierung
Projekt 1: Gebietsgemeinsch. Korsika, Stadt Ajaccio, MdM
Pojekt 2: MdM, DR
Projekt 3: Generalrat der Gironde, MdM
Budget 2004
Projekt 1: 37 600 Euro
Projekt 2: 17 000 Euro
Projekt 3: 20 800 Euro
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Mutter-Kind-Gesundheit
bei den Roma in Sliven (1)
AdW hat im Viertel der Roma in Nadezhda eine Institution zum Schutz von
Mutter und Kind ins Leben gerufen. In diesem alten Ghetto, wo unter den
Bedingungen äußerster Armut über 20.000 Roma leben, ist
die Bevölkerung völlig der Möglichkeiten einer gesundheitlichen
Betreuung und sozialer Rechte beraubt. In Partnerschaft mit der Stiftung
für die Gesundheit des Volks der Roma, einer lokalen privaten Hilfsorganisation,
ist von ÄdW eine Ambulanz errichtet worden, in der Konsultationen
für Mütter und Kinder, Impfaktionen und eine Mütterschule
vorgesehen sind.
Weiteres
Vorgehen: Die Stadt Sliven hat sich bereit erklärt, die Einrichtung
stufenweise schon von 2005 an zu finanzieren und sie nach dem Rückzug
von ÄdW in vier Jahren fortzuführen.
Verbesserte
Versorgung der Neugeborenen in Sofia (2)
Dieses Projekt diente einer verbesserten Aufnahme von Neugeborenen durch
die multidisziplinäre Unterweisung des Personals von hundert bulgarischen
Entbindungsstationen zu Wiederbelebung und Geburt. Das Programm sah zugleich
vor, in den Universitätskliniken, die diese Entbindungsstationen
aufnahmen, für die Ausstattung des Grundbedarfs aufzukommen.
2004 zeigte eine erste Überprüfung einen signifikanten Rückgang
der perinatalen und neonatalen Sterblichkeit. Das Programm, unterstützt
durch das Gesundheitsministerium, wurde beendet mit einem Kongress für
Neonatalogie in Sofia, zu dem sich über 200
Personen eingefunden hatten.
Weiteres
Vorgehen: Das Programm war begrenzt bis Oktober 2004. Die Erfahrungen
wurden auf alle Belegschaften der Entbindungsstationen übertragen.
Zur Erhaltung der beruflichen Verbindungen hat ÄdW vorgesehen, alle
ein oder zwei Jahre 'Tage der Neonatologie' zu veranstalten.
Ausbildung
des Personals der Kinderheime in Sofia (3)
Mit einem Programm zur Ausbildung des Personals von 31 Kinderheimen für
0 bis 3-Jährige fördert ÄdW die Reform der Einrichtungen
für Kinder. Gemeinsam unterhalten mit der bulgarischen Stiftung 'Entwicklung
von Kind und Familie' und unter Beteiligung der Mitglieder des interdisziplinären
'Zentrums des Kindes' verfolgt das Programm mehrere Ziele:
- Die Aufnahme der Kinder in diese Heime zu verbessern und mehr um ihr
seelisches Gleichgewicht besorgt zu sein
- Die Arbeitsweise der Kinderheime zu verändern und die Notwendigkeit
einer Arbeit im Netz zu demonstrieren. Ein gemeinschaftliches Bulletin
wurde ins Leben gerufen, außerdem sind einige Tageszentren jetzt
auch für behinderte Kinder zugänglich geworden.
Nach dem gleichen Modell arbeitet ÄdW an der Entwicklung eines Programms
zur Personalausbildung in Heimen für behinderte Kinder. Als Folge
eines Berichts von Amnesty International, der auf die verheerenden Bedingungen
der behinderten Kinder in den Institutionen hinweist, sind 2004 mehrere
Einrichtungen geschlossen worden. Nichtsdestoweniger bleibt die Situation
in den noch bestehenden Anstalten Besorgnis erregend.
Weitere
Vorhaben: ÄdW beendete seinen Einsatz Mitte 2004. Die Belegschaften
der Kinderheime sind jetzt selbst dabei, andere Personen auszubilden.
Ein Projekt zur Schaffung von Einrichtungen für behinderte Kinder
wurde Anfang 2005 begonnen.
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