Iran

Sozialpolitischer Hintergrund

41.000 Tote, 30.000 Verletzte, 75.000 Obdachlose - das ist die Bilanz des Erdbebens, das im Dezember 2003 die Stadt Bam zu 80% zerstört hat. Diese Katastrophe traumatisiert eine Bevölkerung, die bereits von einer hohen Arbeitslosenquote (25% der Erwerbsbevölkerung) und Armut betroffen ist. Die Armutsquote liegt bei 18%, das sind 16,5 Mio. Menschen, die unter der Armutsgrenze leben. Außerdem hat der Iran eine der höchsten Verbrauchsraten an Drogen in der Region.

Projekte
Kindersterblichkeit 35‰
Lebenserwartung 70.1
MdM Delegation Griechen-land

Profitierende Bevölkerung
indirekt 150 000

Personal international 12


Finanzierung
ECHO, Chaine du bonheur

Budget 2004
280 333 EUR



Unterstützung der Erdbebenopfer in Bam

Im Anschluß an das Erdbeben, das die Stadt Bam Ende 2003 vollständig zerstörte, hatte ÄdW ein dreiteiliges Dringlichkeitsprogramm zum Einsatz gebracht:
· Versorgung der Primärgesundheit
· psychologische Betreuung
· Entwicklung von Hygiene-Maßnahmen
Eine Zeltambulanz in der Zone 2 der Innenstadt von Bam und eine Verteilerstelle für Medikamente und Material für das Fachpersonal wurden eingerichtet.
Dieser medizinische Teil war eine Kombination aus posttraumatischer
Betreuung der Bebenopfer und sanitärer Vorsorge.
Abschluß des Projekts war im Juni 2004.