Projekt
Kindersterblichkeit
83‰
Lebenserwartung 60,8 |
| Profitierende Bevölkerung
Projekt 1: direkt 100 Frau-en und 30 Kinder
Projekt 2: direkt 35 000 / indirekt 16 000
Personal
Projekt 1: internat. 2 / lokal 6
Projekt 2: internat. 3 / lokal 17
Finanzierung
Projekt 1: MdM
Projekt 2: MdM, Rissho Koseikai
Budget 2004
Projekt 1: 26 151 Euros
Projekt 2: 34 775 Euros |
Hilfe
für Frauen als Opfer familiärer Gewalt in Gargodha, Punjab.
ÄdW
hat im September 2004 ein 9-monatiges Pilotprojekt initiiert mit dem Ziel,
Frauen als Opfer familiärer Gewalt medizinisch, psychologisch und
juristisch Hilfe zu bringen, die Zuflucht im Dar-ul-Aman von Sargodha
Zuflucht gefunden haben. Um unser Vorhaben dauerhaft zu machen, sind zwei
Maßnahmen entwickelt worden:
· die Mobilisierung der bürgerlichen Gesellschaft und der
Regierungsinstanzen/-behörden
· die Ausbildung des Personals von Dar-ul-Aman.
Das Pilotprojekt hat ermöglicht, ein dreijähriges Referenzprojekt
vorzubereiten. Damit ist ein Engagement in allen acht Frauenhäusern
des Punjab verbunden.
Weitere Vorhaben: Das Referenzprojekt sieht vor:
· medizinische, psychologische, juristische Unterstützung
· Erziehung, Ausbildung, soziale und wirtschaftliche Wiedereingliederung
· Versorgung, Erziehung und Beschäftigung der Kinder
· Aufklärung und Mobilisierung der bürgerlichen Gesellschaft
· Mobilisierung, Sensibilisierung und Ausbildung des Personals
in den Frauenhäusern.
Förderung der reproduktiven Gesundheit im Unterbezirk Khanpur des
Punjab
1997 hatte ÄdW ein Programm ins Leben gerufen, das die Qualitätsanhebung
der Dienstleistungen für reproduktive Gesundheit zum Inhalt hatte.
Seit 2004 hat die private Partnerorganisation MCWAK (Wohlfahrtsvereinigung
für Mutterschaft und Kind von Khanpur) die tägliche Verwaltung
der medizinischen und gemeindlichen Aufgaben wieder in die Hand genommen.
ÄdW wird weiterhin periodisch fachliche und finanzielle Unterstützung
für MCWAK erbringen, die nunmehr ihre Fähigkeit unter Beweis
stellt, die Projekte mit grösserer Selbständigkkeit zu verwalten.
Weitere Aussichten: MCWAK war bis Ende 2004 völlig selbständig.
Sie kann somit das Programm begleiten und die lokalen und gemeindlichen
Behörden für die Probleme der mütterlichen Gesundheit interessieren.
Mit der Eigenständigkeit der Organisation braucht ÄdW nurmehr
eine punktuelle fachliche Unterstützung erbringen.
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