Projekte
Kindersterblichkeit
129‰
Lebenserwartung 41,4
MDM Delegationen Belgien, Kanada, Griechenland |
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Profitierende Bevölkerung
Projekt 1: direkt 43 200 / indirekt 48 .000
Projekt 2: direkt 500
Projekt 3: direkt 180 000 / indirekt 350 000
Personal
international / lokal
Projekt 1: 4 / 37
Projekt 2: 1 / 35
Projekt 3: 4 / 185
Finanzierung
Projekt 1: EU (PATS), Florindon MdM
Projekt 2: Mantegna, Florindon, Felissimo, UBS
Projekt 3: ECHO
Budget 2004
Projekt 1: 441 717 Euros
Projekt 2: 333 462 Euros
Projekt 3: 758 458 Euros
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Programm
für den integrierten Kampf gegen HIV in Goma (1)
Bei dem Einsatz geht es darum, auf die Aids-Epidemie in einer Region im
Osten der Kongo-Republik zu reagieren, die besonders vom Krieg betroffen
ist. Die Maßnahmen sind
· Erichtung von drei Beratungsstellen für übertragbare
sexuelle Infektionen (ÜSI) / HIV
· Eröffnung eines anonymen und kostenlosen Testzentrums
· Einrichtung eines HIV-Dienstes zur Aufnahme der HIV-positiven
Patienten
· Erstellung einer Studie über HIV-Prävalenz bei schwangeren
Frauen
· Verstärkte Koordination mit örtlichen Betreuern, die
gegen HIV kämpfen (Unterstützung und Einrichtung einer Diskussionsgruppe)
· Schulung des medizinischen und halbmedizinischen Personals unter
Beachtung der grundlegenden medizinischen Vorsichtsmaßnahmen.
Weitere Vorhaben: Fortführung des Projekts und Start der
antiretroviralen Behandlungen im zweiten Halbjahr 2005.
Betreuung der Straßenkinder in Kinshasa (2)
Dieses Projekt bezweckt die Wiedereingliederung und Resozialisierung von
Straßenkindern durch:
· qualifizierte Aufnahme in ein spezialisiertes Zentrum
· Versorgung mit psychosozialer Unterstützung, Gesundheitserziehung,
Wiedereingliederung in die Familien, medizinische Grundversorgung.
Seit 2004 Orientierung des Programms an den für ÜSI/HIV empfänglichen
Kindern und besonders den Straßenmädchen durch HIV-Verhütung
und Behandlung der ÜSI. ÄdW arbeitet mit allen Organisationen,
die sich für eine Wiedereingliederung der Kinder wie auch im Kampf
gegen HIV/Aids einsetzen, an einer Vernetzung. Das Zentrum Pekabo ist
2004 gänzlich wiederhergestellt worden um den aufgenommenen Kindern
eine qualifizierte Betreuung bieten zu können.
Weitere
Vorhaben: Fortführung der laufenden Maßnahmen, weitere
Ausgestaltung des ÜSI/HIV-Programms für die Straßenkinder,
Entlassung des Pekabo-Aufnahmezentrums in die Selbständigkeit.
Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Africare durch eine Belebung
des Netzwerks, Ausarbeitung von Arbeitsmethoden für eine verbesserte
Betreuung der Straßenkinder, ihre Versorgung und Wiedereingliederung.
Verbesserung der Gesundheitssituation in Kongolo (Nordkatanga)
(3)
Unter kommunaler Beteiligung will das Projekt Zugang zu einer qualifizierten
Versorgung in 25 Gesundheitszentren und fünf fortschrittlichen Sanitätsposten
im Gebiet von Kongolo schaffen. Fünf Bereiche sind vorbereitet worden:
· Einführung eines Basispakets von Maßnahmen für
die medizinischen Schulungen in Ausführung der staatlichen Bestimmungen
zur medizinischen Grundversorgung
· Ausstattung mit Medikamenten, Verbrauchsmaterialien und Ausrüstungsgütern
· Verstärkung der Kapazitäten der zentralen Dienststelle
im Gebiet
· Schulung des Personals in den Gesundheitszentren
· Epidemiologische Überwachung und Kampf gegen die Epidemien,
unter anderem die Cholera.
Weitere
Vorhaben: Weiterentwicklung der laufenden Maßnahmen durch zusätzliche
Erfahrungen und vor dem Hintergrund eines verstärkten epidemiologischen
Gegenschlags. Ebenso ist die Ausweitung der Aktion auf 28 zusätzliche
Gesundheitszentren in den Gesundheitsbezirken von Kalemie und Niemla mit
einer Bevölkerung von 210.000 Menschen vorgesehen.
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