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Aktuelles

Das Heldenrennen : Austausch, Spaß und Sport für einen guten Zweck

Das Heldenrennen ist ein europaweit organisierter Spendenlauf mit dem Ziel, gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Dieses Jahr findet das Rennen auch in München statt. ‚Ärzte der Welt' ruft zur Teilnahme und Unterstützung des Münchner Projekts open.med auf! » mehr

Syrien - ‚Ärzte der Welt‘ fordert ein Ende der Gewalt gegen Zivilisten und verstärkt seine Hilfsaktionen in den Nachbarländern

Mai 2012: Die Gewalt gegen Zivilisten in Syrien nimmt kein Ende. Große Hoffnungen werden weiterhin in den Friedensplan gesetzt, den der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan vorgelegt hatte. ‚Ärzte der Welt‘ verurteilt die Gewalt gegen Zivilisten und verstärkt zunächst seine Hilfsmaßnahmen in den Nachbarländern, in denen syrische Flüchtlinge Schutz suchen.» mehr

Gesellschaftliche Randgruppen in Europa von Basis-Gesundheitsversorgung ausgeschlossen

Mai 2012: Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion zum Thema ‚Gesundheit ist kein Luxusgut‘ und in einer Diskussion mit Abgeordneten des Europaparlaments stellte das ‚Ärzte der Welt’-Netzwerk in Brüssel eine Untersuchung zur Gesundheitsversorgung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen in europäischen Ländern vor. » mehr

Thursday, 2012-01-12

Immer mehr Menschen finden den Weg zu open.med

Januar 2012. Das ‚Ärzte der Welt‘-Projekt open.med bietet seit 2006 in München basismedizinische und fachärztliche Versorgung für Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem an. 2011 konnte open.med 817 Patienten behandeln und 1070 medizinische Konsultationen durchführen. Damit ist die Zahl der Menschen, die das niedrigschwellige Angebot von open.med in Anspruch nimmt, weiter gestiegen. Immer mehr Patienten lassen sich neben der medizinischen Versorgung auch in psycho-sozialen Fragen beraten.

Foto: M-P Buttigieg

Daher kommt es auch, dass die Zahl der Patienten, die mehrmals eine medizinische Behandlung bei open.med benötigt hat, weiter angewachsen ist. Interessant ist auch, dass mehr Frauen als Männer den Weg zu open.med finden, und daher richtet das Projekt in Zukunft zusätzlich eine Sprechstunde nur für Frauen ein; hier soll besonders Schwangeren in prekären Situationen geholfen werden.

Auffällig war, dass 2011 immer mehr EU-Bürger bei open.med erschienen sind. „Rumänen und Bulgaren dürfen ohne Visum nach Deutschland einreisen, nach spätestens drei Monaten müssen sie Arbeit gefunden haben oder sich selbst krankenversichern können. Andernfalls müssten sie zurück. Viele aber bleiben, ohne Zugang zu Sozialleistungen und tauchen dann im Krankheitsfall bei open.med auf,“ so unsere Projektkoordinatorin Sabrina Schmitt.

Open.med lebt von dem ehrenamtlichen Engagement seiner Mitstreiter: 15 ÄrztInnen, 10 MedizinstudentInnen und 10 weitere HelferInnen für Empfang und Datenaufnahme halten abwechselnd zusammen mit zwei hauptamtlichen Kräften die wöchentlichen Sprechstunden ab.

Neben der medizinischen Behandlung möchte das Team von open.med auch eine
(Re-)Integration der Betroffenen in soziale Netzwerke und in das reguläre Gesundheitssystem erreichen – damit sie letztlich eine neue, gesündere Lebensperspektive entwickeln können. 

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