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Aktuelles

Das Heldenrennen : Austausch, Spaß und Sport für einen guten Zweck

Das Heldenrennen ist ein europaweit organisierter Spendenlauf mit dem Ziel, gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Dieses Jahr findet das Rennen auch in München statt. ‚Ärzte der Welt' ruft zur Teilnahme und Unterstützung des Münchner Projekts open.med auf! » mehr

Syrien - ‚Ärzte der Welt‘ fordert ein Ende der Gewalt gegen Zivilisten und verstärkt seine Hilfsaktionen in den Nachbarländern

Mai 2012: Die Gewalt gegen Zivilisten in Syrien nimmt kein Ende. Große Hoffnungen werden weiterhin in den Friedensplan gesetzt, den der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan vorgelegt hatte. ‚Ärzte der Welt‘ verurteilt die Gewalt gegen Zivilisten und verstärkt zunächst seine Hilfsmaßnahmen in den Nachbarländern, in denen syrische Flüchtlinge Schutz suchen.» mehr

Gesellschaftliche Randgruppen in Europa von Basis-Gesundheitsversorgung ausgeschlossen

Mai 2012: Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion zum Thema ‚Gesundheit ist kein Luxusgut‘ und in einer Diskussion mit Abgeordneten des Europaparlaments stellte das ‚Ärzte der Welt’-Netzwerk in Brüssel eine Untersuchung zur Gesundheitsversorgung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen in europäischen Ländern vor. » mehr

Thursday, 2012-01-12

MedMobil in Stuttgart gelingt es zunehmend, wohnungslose Frauen in ihr Angebot zu integrieren

Januar 2012. Im MedMobil, einem zum Arztzimmer umgewandelten Krankenwagen, werden Menschen, die keinen Zugang zu medizinischer Hilfe haben, sehr niedrigschwellig medizinisch behandelt. Ziel des Projekts ist es, Menschen in sozialen Schwierigkeiten ohne Druck oder bürokratische Hürden zu untersuchen und in das reguläre Gesundheitssystem zurückzuführen. 2011 wurden 439 Menschen behandelt und es gab 1238 medizinische Kontakte. 33% der Patienten, die MedMobil 2011 behandelt hat, sind Frauen.

Foto: M. Neumann

Damit konnte die Besonderheit von MedMobil noch weiter ausgebaut werden: MedMobil erreicht mehr Frauen als andere Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. Grund hierfür ist das gezielte Anfahren der Aufenthaltsorte von Frauen in prekären Lebenslagen.

Erstaunlich ist auch, dass viele der Patienten von Medmobil eigentlich Zugang zum regulären Gesundheitssystem haben (82,5%), sich aber die Praxisgebühr nicht leisten können oder die Angst oder die Scham, zum Arzt zu gehen, zu groß ist.
„Aber wie in München steigt auch in Stuttgart die Anzahl der EU Bürger, die nicht versichert sind und die medizinische Hilfe benötigen,“ ein Phänomen, das Iris Scherrenbacher, Projektkoordinatorin von ‚Ärzte der Welt‘ in Stuttgart, beobachtet.
MedMobil, ein Kooperationsprojekt von ‚Ärzte der Welt‘, der Ambulanten Hilfe Stuttgart, freien Trägern der Wohnungsnotfallhilfe und der Stadt Stuttgart, wird auch 2012 seine Anstrengungen verstärken, Menschen, die auf der Straße leben, medizinische und soziale Dienste anzubieten und damit auch präventiv zu wirken.

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