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Ärzte der Welt beginnt mit psychologischer Hilfe für Erdbebenopfer in Sichuan / China

Ärzte der Welt startet mit seinen lokalen Partnern eine gemeinsame Initiative zur psychologischen Betreuung traumatisierter Menschen in der Provinz Sichuan. Unser Experte hat die Arbeit bereits aufgenommen. » mehr

Somalia: Ärzte der Welt leistet basismedizinische Versorgung

Juli 2011 - Zehn Millionen Menschen am Horn von Afrika sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Der Großteil von ihnen in den Ländern Kenia, Äthiopien und Somalia. Ärzte der Welt setzt sich dafür ein, dass die Menschen in Boosaaso (Puntland, autonomes Gebiet in Somalia) Zugang zu medizinischer Basisversorgung haben.» mehr

Erdbeben in Japan: Ärzte der Welt startet neues Programm im Nordosten des Landes

März 2011. Gleich nach dem Erdbeben und dem Tsunami, die am 11. März Japan trafen, hat die japanische Sektion von Ärzte der Welt mögliche Aktions- und Einsatzfelder geprüft, um den Bewohnern der verwüsteten Gebiete zu helfen. Dabei wurden sie durch internationale Experten des Ärzte der Welt-Netzwerks und weiterem medizinischem Personal aus Japan unterstützt.» mehr

Wednesday, 2008-05-21

Ärzte der Welt im Hilfseinsatz in Myanmar

„Tausende von Betroffenen, die in Schulen Schutz gefunden haben, werden in den nächsten Tagen von dort vertrieben. Sie sollen die Räume freimachen zur Einrichtung von Wahlbüros für das Referendum über eine neue Verfassung - die Wahl war in den Katastrophengebieten kürzlich verschoben worden.“ Françoise Sivignon, Projektkoordinatorin Birma, nach ihrer Rückkehr aus Rangun

In Birma sind derzeit 2,5 Millionen Menschen durch den Zyklon geschädigt. Nach Meinung von Beobachtern erhält nur 10% von ihnen momentan humanitäre Hilfe. Dringend notwendig ist der Zugang zu Grundnahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung.

Unmittelbar nach dem Zyklon hat Ärzte der Welt mobile Krankenstationen in Thanlyin und Dagon aufgebaut. In diesen beiden Distrikten im Großraum Rangun besteht weiterhin ein immenser Hilfsbedarf: 80% der Häuser sind zerstört und die Preise für Grundnahrungsmittel sowie für Materialien zum Wiederaufbau der Dächer sind in schwindelerregende Höhe geschossen.
 
Trotz größter logistischer und administrativer Schwierigkeiten konnte das Team von Ärzte der Welt, das seit 1995 in Rangun arbeitet, auch im Irrawaddy Delta tätig werden. Birmanisches Krankenpflegepersonal, das derzeit als einzige das Recht hat, sich frei zu bewegen, ist seit einigen Tagen in Kungyangon, einer Ortschaft mit 80 000 Einwohnern, im Einsatz. Die Bevölkerung leidet vor allem unter Durchfall, Atemwegs- und Hautinfektionen. Seit der Ankunft eines zusätzlichen Notfallteams haben Mitarbeiter von Ärzte der Welt Zelte und Tabletten zur Wasserreinigung verteilt, sowie täglich 200 bis 300 Patienten behandelt.
 
Die ausländischen Mitarbeiter von Ärzte der Welt, die sich zunächst auch außerhalb von Rangun aufhalten konnten, dürfen seit dem 12. Mai die Hauptstadt nicht mehr verlassen. Ärzte der Welt hat daraufhin drei weitere birmanische Ärzte sowie eine birmanische Krankenschwester zur Unterstützung der 70-köpfigen Hilfsmannschaft engagiert.
 
In Anbetracht des immensen Bedarfs sind die Hilfsmaßnahmen völlig ungenügend und der Einsatz stößt auf größte Schwierigkeiten. Ärzte der Welt fordert zum wiederholten Male die Regierung von Birma auf, die administrativen Hindernisse aufzuheben, damit medizinisches Personal sich auch außerhalb von Rangun und im Irrawaddy Delta frei bewegen kann. Es besteht äußerste Dringlichkeit, in den betroffenen Gebieten Hilfe zu leisten.

Die vom Zyklon betroffenen Menschen brauchen unsere Hilfe, das Team von Ärzte der Welt in Myanmar Ihre Unterstützung. Spenden Sie jetzt.

Pressekontakt:
Damien PERROT
Tel: 089/18.92.39.98
damien.perrotaerztederweltorg

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