Gesellschaftliche Randgruppen in Europa von Basis-Gesundheitsversorgung ausgeschlossen
Mai 2012: Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion zum Thema ‚Gesundheit ist kein Luxusgut‘ und in einer Diskussion mit Abgeordneten des Europaparlaments stellte das ‚Ärzte der Welt’-Netzwerk in Brüssel eine Untersuchung zur Gesundheitsversorgung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen in europäischen Ländern vor. » mehr
Cholera in Haiti: Zahl der Erkrankungen nimmt wieder zu
Juni 2011 - Die Cholera-Epidemie, die sich seit Ende letzten Jahres in Haiti ausbreitete, war zu Beginn des Jahres bereits auf dem Rückzug. Jetzt, knapp sieben Monate nach dem Ausbruch der Seuche, beobachtet Ärzte der Welt eine Zunahme der Cholera-Fälle in Haiti. Die einsetzende Regenzeit wird das Wiederaufflammen der Epidemie wohl noch verstärken. » mehr
Haiti: Vier Monate nach dem Erdbeben, die Notsituation hält an
April 2010 - Mit dem Beginn der Regenzeit werden die Lebensbedingungen der 1,3 Millionen obdachlosen Menschen in Haiti noch schwieriger. Die 500 Mitarbeiter von Ärzte der Welt sind weiterhin in Port-au-Prince und im Südwesten des Landes aktiv.» mehr
Ärzte der Welt stärkt seine Kooperation mit birmanischen Fachkräften
Der Besuch von UN-Generalsekretär Ki-Moon hat große Hoffnungen bei den Opfern des Wirbelsturms geweckt. Trotz der Zusagen der birmanischen Regierung über eine Öffnung des Landes für internationale Helfer haben bislang internationale Mitarbeiter kaum Zugang zum Irrawaddy Delta. Die internationalen Mitarbeiter von Ärzte der Welt, die zunächst auch außerhalb von Rangun helfen konnten, dürfen die Hauptstadt nicht mehr verlassen.
Ärzte der Welt hat daraufhin weitere birmanische Ärzte sowie medizinisches und logistisches Personal zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen in die betroffenen Gebiete geschickt. Dank intensiver Trainingsmaßnahmen und mit der Unterstützung von entsandten Experten konnten fünf Notfallteams aufgestellt werden. Die Teams versorgen täglich 200 bis 300 Patienten, verteilen Zelte und sorgen für sauberes Trinkwasser. Die Bevölkerung leidet vor allem unter Durchfall, Atemwegs- und Hautinfektionen, Malaria und Unterernährung. Trotz aller Anstrengungen gibt es zu viele Menschen, die von den Hilfsmaßnahmen nicht erreicht werden.
In Anbetracht des immensen Bedarfs sind die Hilfsmaßnahmen völlig ungenügend und der Einsatz stößt auf größte Schwierigkeiten. Ärzte der Welt fordert zum wiederholten Male die Regierung von Birma auf, die administrativen Hindernisse aufzuheben, damit medizinisches Personal sich auch außerhalb von Rangun und im Irrawaddy Delta frei bewegen kann. Es besteht äußerste Dringlichkeit, in den betroffenen Gebieten Hilfe zu leisten.
Seit 1995 ist Ärzte der Welt in Rangun und in der nördlichen Provinz Katchin tätig. Ärzte der Welt führt zwei Programme zur Verhütung der Übertragung von HIV/AIDS bei Problemgruppen durch. Trotz aller Schwierigkeiten sorgt das Projektteam dafür, dass antiretrovirale Therapien fortgesetzt werden können.
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Damien PERROT
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