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Haiti: Vier Monate nach dem Erdbeben, die Notsituation hält an

April 2010 - Mit dem Beginn der Regenzeit werden die Lebensbedingungen der 1,3 Millionen obdachlosen Menschen in Haiti noch schwieriger. Die 500 Mitarbeiter von Ärzte der Welt sind weiterhin in Port-au-Prince und im Südwesten des Landes aktiv.» mehr

EU-Resolution zum „Abbau gesundheitlicher Ungleichheit in der EU“

Das Europäische Parlament hat am 8. März 2011 eine Resolution zum „Abbau gesundheitlicher Ungleichheit in der EU“ verabschiedet. Mit der Resolution fordert das Parlament die Mitgliedstaaten auf, Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung, denen Menschen ohne Papiere gegenüberstehen, anzugehen. Ärzte der Welt und das HUMA-Netzwerk appellieren an die Mitgliedstaaten, der Forderung der Resolution nachzukommen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.» mehr

Stuttgarter Arzt gibt Kindern in Kambodscha ein Lächeln

Vom 15. bis zum 29. März behandelte ein internationales Team von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland in Kambodscha Patienten mit Entstellungen, Fehlbildungen und Verletzungen insbesondere im Bereich des Gesichtes und der Hände. Aktion Lächeln lautet der Name des Projektes, das von Ärzte der Welt 1989 in Kambodscha ins Leben gerufen wurde. Neben anderen Ärzten aus Frankreich, Ungarn und Deutschland nahm auch der Stuttgarter Hand-/Mikrochirurg Dr. Nikolaus Johannes Wachter an dem...» mehr

Friday, 2009-11-20

Ärzte der Welt stellt europäische Studie zur Situation von Menschen ohne Papiere in Deutschland vor

Ärzte der Welt präsentierte am 23. November in Berlin den zweiten Bericht des „European Observatory on Access to Healthcare“– eine internationale Studie über den Zugang zur Gesundheitsversorgung von Menschen ohne Papiere.

Die Ergebnisse basieren auf den Erfahrungsberichten von knapp 1220 Betroffenen aus elf europäischen Ländern, darunter auch Deutschland.

Laut eines Berichts der Global Commission on International Migration (GCIM, 2007) stellen Menschen ohne Aufenthaltsstatus 10 bis 15 % aller Einwanderer in Europa dar. Die Schätzungen des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts speziell für Deutschland liegen sogar zwischen 200.000 und 460.000 Betroffenen.

Die Initiative „European Observatory on Access to Healthcare“ analysiert u.a. die Zugangsmöglichkeiten der sogenannten „Illegalen“ zu medizinischer Hilfe, sowie ihre Arbeits- und Wohnbedingungen. Damit ist die Studie von Médecins du Monde – Ärzte der Welt europaweit die einzige Untersuchung dieser Art. Bei der Podiumsdiskussion mit anschließender Pressekonferenz zum Thema: "Anspruch auf Gesundheitsversorgung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus in Europa und Deutschland" waren als Redner vertreten:

  • Katrin Lompscher (Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz),
  • Serkan Tören (FDP),
  • Peter Bartmann (Diakonisches Werk der EKD),
  • Ole Baumann (Medibüro Berlin), Sevim Dagdelen (Die Linke),
  • Thea Jordan (Bundesärztekammer)
  • Vesela Kovacheva (Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut).


WANN: 23. November 2009
WAS: Podiumsdiskussion: 12.30 -14.00 Uhr
Pressekonferenz: 14:30 bis 16:00 Uhr
WO: Charité Campus Mitte
Bettenhochhaus EG, Konferenzraum A
Luisenstraße 64, 10117 Berlin

Wir würden uns freuen, Sie am 23. November in Berlin begrüßen zu dürfen und bitten Sie um eine Anmeldung per Email oder Telefon.

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