Am 8. März stehen Frauen für einen Tag im Zentrum des Interesses
An 365 Tagen im Jahr hilft Ärzte der Welt Frauen in Krisensituationen» mehr
open.med München: Patientin aus Äthiopien kann wieder hören
Trotz einer Schwerhörigkeit und starker Schmerzen hatte eine 57 Jahre alte Patientin aus Äthiopien keinen Anspruch auf medizinische Versorgung. Für Menschen wie sie, die in Deutschland ohne Krankenversicherung leben müssen, bietet das Projekt von Ärzte der Welt in München-Schwabing medizinische Hilfe und soziale Beratung – auf anonymer und kostenfreier Basis. Dank der Unterstützung des auric Hörcenters Dachau kann die Patientin wieder gut hören.» mehr
Nepal: Gesundheitsversorgung für Frauen und Kinder verbessern
Juli 2007. Frauen und Kinder leiden besonders unter der schlechten Gesundheitsversorgung in Nepal. Die Kindersterblichkeit liegt bei 39‰ und die Müttersterblichkeit bei 7.4‰. Ärzte der Welt ist seit 2008 vor Ort aktiv, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Frauen und Kinder zu fördern.» mehr
Aktion Lächeln in Kambodscha erfolgreich beendet
Ende Dezember 2010 kehrte wieder ein Ärzte der Welt-Team, bestehend aus elf ehrenamtlich tätigen Spezialisten, aus Kambodscha zurück. Drei Wochen lang behandelten die Chirurgen, Anästhesisten und Krankenschwestern und -pfleger kostenfrei Patienten mit Entstellungen, Fehlbildungen und akuten Verletzungen. Im Mittelpunkt des Einsatzes stand einerseits die medizinische Versorgung von Kindern und zum anderen Ärzte und Pflegekräfte vor Ort auszubilden bzw. zu schulen. Im aktuellen Einsatz konsultierten 140 Menschen das Ärzte der Welt-Team; 115 Menschen wurden operiert. „Aktion Lächeln“ lautet der Name dieses Projektes, das von Ärzte der Welt 1989 in Kambodscha ins Leben gerufen wurde. Denn es geht hauptsächlich darum Kindern, deren Gesichter und Hände entstellt sind – z.B. durch angeborene Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder Fehlbildungen des Übergangs zwischen Gesichts- und Hirnschädel - zu helfen und ihnen wieder ein Lächeln zu schenken, damit sie wieder ein normales Leben führen können.
Für die betroffenen Kinder bedeutet dies, neben den physischen Leiden, sehr oft auch soziale Isolation, da viele Familien sie verstecken oder sogar verstoßen.
Während in Europa die Korrektur angeborener Lippen-Kiefer-Gaumenspalten – so genannte Hasenscharten – in fast allen Fällen bis zum sechsten Lebensjahr abgeschlossen ist, bleiben in dem südostasiatischen Land viele Kinder unversorgt. Deshalb reisen die Spezialisten von Ärzte der Welt regelmäßig nach Kambodscha und helfen vor Ort.
Neben der operativen Tätigkeit besteht eine wichtige Aufgabe des Teams in der Ausbildung und Schulung der Ärzte und Pflegekräfte vor Ort. So kann medizinisches Wissen langfristig weitergegeben werden.
Insbesondere in den ländlichen Provinzen fehlen Ärzte mit einer chirurgischen Facharztausbildung. Das Gesundheitswesen in Kambodscha leidet bis heute unter der systematisch betriebenen Ermordung bzw. Vertreibung lokaler Mediziner durch die Roten Khmer. Man nimmt an, dass letztlich nur circa 50 der ehemals 1.000 Ärzte und Ärztinnen den Genozid überlebten.
Die Ausbildungen und Schulungen durch das Ärzte der Welt-Team werden auf weitere Bereiche, besonders auf die Notfallversorgung, Handchirurgie und Anästhesie ausgeweitet. In die Ausbildung werden auch regelmäßig Studenten und Studentinnen der Universität Phnom Penh miteinbezogen.
Alle Details zur Aktion Lächeln in Kambodscha finden Sie in unserer<media 51 - external-link-new-window> Broschüre zur Aktion Lächeln</media>.
Sie wollen helfen? Übernehmen Sie eine Patenschaft für ein Lächeln! Der Aufwand für Ärzte der Welt für den Eingriff, der Kindern ihr Lächeln zurückgibt, liegt bei 300 Euro.



