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Münchner Arzt gibt Kindern in Kambodscha ein Lächeln

Vom 15. bis zum 29. März behandelte ein internationales Team von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland in Kambodscha Patienten mit Entstellungen, Fehlbildungen und Verletzungen insbesondere im Bereich des Gesichtes und der Hände. Aktion Lächeln lautet der Name des Projektes, das von Ärzte der Welt 1989 in Kambodscha ins Leben gerufen wurde. Neben anderen Ärzten aus Frankreich, Ungarn und Deutschland nahm auch der Stuttgarter Hand-/Mikrochirurg Dr. Nikolaus Johannes Wachter an dem...» mehr

Keine Papiere, kein Arzt?

Am 19. November 2008 wurden in München Grenzen und Möglichkeiten eines verbesserten Zugangs zur Gesundheitsversorgung von Menschen ohne Aufenthaltstatus diskutiert » mehr

Ein Jahr nach dem Erdbeben in Haiti zieht Ärzte der Welt Bilanz

München / Port-au-Prince, 11.01.2010 - In einer in Port-au-Prince einberufenen Pressekonferenz berichteten gestern Vertreter des internationalen Netzwerkes von Ärzte der Welt, unter ihnen der Münchner Kinderarzt und Vorstandsmitglied von Ärzte der Welt Deutschland, Dr. Peter Schwick, über die geleistete Arbeit und stellten sich den Fragen der nationalen und internationalen Presse.» mehr

Wednesday, 2009-04-08

Aktion Lächeln: Internationales Team zurück vom Einsatz

Vom 15. bis zum 29. März behandelte ein internationales Team von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland in Kambodscha Patienten mit Entstellungen, Fehlbildungen und Verletzungen insbesondere im Bereich des Gesichtes und der Hände. Aktion Lächeln lautet der Name des Projektes, das von Ärzte der Welt 1989 in Kambodscha ins Leben gerufen wurde. Neben anderen Ärzten aus Frankreich, Ungarn und Deutschland nahm auch der Stuttgarter Hand-/Mikrochirurg Dr. Nikolaus Johannes Wachter an dem zweiwöchigen Einsatz teil.

In Kambodscha wird die ehrenamtliche Hilfe von Ärzte der Welt dringend benötigt – und von vielen Menschen sehnsüchtig erwartet. Mit Radioaufrufen wird die Bevölkerung der Provinz Kampong Cham, in der 1,6 Millionen Menschen leben, über Aktion Lächeln informiert. Entsprechend groß war die Schlange der Hilfe Suchenden, die am ersten Tag vor der Klinik in Kampong Cham auf eine Untersuchung warteten. „Wir haben insgesamt über 180 Patienten untersucht und entschieden, ob eine Operation in Frage kommt“, berichtet Dr. Müller von Ärzte der Welt. Auch wenn viele Menschen dringend medizinische Betreuung benötigen, kann das Team von Ärzte der Welt nicht in allen Fällen helfen. „Zwei Wochen sind zu wenig, um sich beispielsweise an großflächige Brandverletzungen oder gefährliche Tumore zu wagen. Eventuell auftretende Komplikationen müssen von den örtlichen Ärzten auch nach Abreise des Teams beherrschbar sein“, so Dr. Müller weiter.

Nicht ohne Grund lautet ein kambodschanisches Sprichwort: „Lieber ein brennendes Haus als krank zu sein“. Insbesondere in den ländlichen Provinzen besitzen die Ärzte zwar eine chirurgische Grundausbildung, die ärztliche Spezialisierung ist jedoch längst nicht soweit vorangeschritten wie hierzulande. Meist fehlt es auch an dem entsprechenden Instrumentarium, an Medikamenten oder an Geld. Der Weg in die nächste Klinik ist oft lang, Arztbesuche und Operationen sind für viele Menschen unerschwinglich, da Verbrauchsmaterialien und Medikamente bezahlt werden müssen.

Neben der operativen Tätigkeit besteht also eine wichtige Aufgabe des Teams in der Ausbildung und Schulung der Ärzte und Pflegekräfte vor Ort. So kann medizinisches Wissen langfristig weitergegeben werden. Damit diese Kinder die Chance auf ein Lächeln und damit auf ein normales Leben haben.

Die Spendenaktion „Sternstunden“ vom Bayerischen Rundfunk unterstützt dieses Projekt.

Alle Details zur <media 51 _blank>Aktion Lächeln in Kambodscha</media> finden Sie in unserer Broschüre im PDF Format.

Pressekontakt / Bildmaterial:
Damien PERROT
Tel: 089-45 23 081-11
damien.perrotaerztederweltorg

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