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Ärzte der Welt stärkt seine Kooperation mit birmanischen Fachkräften

Der Besuch von UN-Generalsekretär Ki-Moon hat große Hoffnungen bei den Opfern des Wirbelsturms geweckt. Trotz der Zusagen der birmanischen Regierung über eine Öffnung des Landes für internationale Helfer haben bislang internationale Mitarbeiter kaum Zugang zum Irrawaddy Delta. Die internationalen Mitarbeiter von Ärzte der Welt, die zunächst auch außerhalb von Rangun helfen konnten, dürfen die Hauptstadt nicht mehr verlassen.» mehr

Choleraepidemie in Haiti: Ärzte der Welt baut Behandlungskapazitäten aus

Angesichts der schweren Cholera Epidemie in Haiti ist Ärzte der Welt in mehreren Regionen des Landes im Einsatz; insbesondere in Port-au-Prince, Petit Goâve und im Departement Grande Anse.» mehr

Erdbeben in Japan: Ärzte der Welt startet neues Programm im Nordosten des Landes

März 2011. Gleich nach dem Erdbeben und dem Tsunami, die am 11. März Japan trafen, hat die japanische Sektion von Ärzte der Welt mögliche Aktions- und Einsatzfelder geprüft, um den Bewohnern der verwüsteten Gebiete zu helfen. Dabei wurden sie durch internationale Experten des Ärzte der Welt-Netzwerks und weiterem medizinischem Personal aus Japan unterstützt.» mehr

Tuesday, 2009-03-17

Aktion Lächeln: Kindern jetzt ein Lächeln geben und Zukunftsperspektive schaffen

Am kommenden Sonntag, den 15. März fliegt erneut ein Spezialisten-Team von Ärzte der Welt e.V. für die Aktion Lächeln nach Kambodscha um Kinder mit Missbildungen im Gesichtsbereich kostenfrei zu operieren. Für viele Patienten bedeutet der chirurgische Eingriff die Chance auf ein normales Leben oder gar das pure Überleben.

In Kambodscha wird diese schon langjährige ehrenamtliche Hilfe von Ärzte der Welt weiterhin dringend benötigt. Viele Kinder sind dort durch Verbrennungen, Tumore, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und andere angeborene Fehlbildungen entstellt. Sie werden von der Gesellschaft ausgegrenzt und sind dadurch größtenteils ohne Zukunftsperspektive. Durch die rekonstruktive Chirurgie kann den Kindern sehr häufig geholfen werden in ein normales Leben zurück zu kehren.

„Bei der letzten Mission haben wir üngefähr 80 Patienten operieren können. Wir haben überdurchschnittlich viel und oft auch lang gearbeitet, manchmal sogar bis 21 Uhr. Über den vorbereiteten OP-Plan hinaus mussten wir aufgrund fehlendem Personal vor Ort zusätzlich auch Opfer von Verkehrsunfällen behandeln.“ berichtet Martha Siebold, Teammitglied beim letzten Einsatz der Aktion Lächeln in November 2008.

Aber oft mangelt es auch an medizinischen Möglichkeiten, Material oder Geld für eine Behandlung. Kambodscha leidet immer noch an den Folgen des Pol Pot Regimes. Ärzte der Welt legt deshalb auch großen Wert auf die Weiterbildung von einheimischem Fachpersonal, um langfristig medizinisches Wissen weiterzugeben. Es werden Vorlesungen und gezielt Seminare für einheimische Mediziner und Mitarbeiter gehalten. Das hierbei vermittelte Fachwissen wird auf weitere Bereiche, besonders die Notfallversorgung, Handchirurgie und Anästhesie ausgeweitet. Damit entstellte Kinder in Kambodscha wieder ein normales Leben führen und lächeln können.

Dr SchwenzerSeit dem Jahr 2000 versorgen ehrenamtlich tätige hoch spezialisierte Chirurgen und medizinisches Fachpersonal etwa 200 Patienten pro Jahr.

Das Spezialisten-Team, das am 15. März für zwei Wochen nach Kambodscha fliegt:
Prof. Dr. József Barabás (Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurg), Dr. Dr. Steffen Müller (Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurg), PD Dr. Nikolaus Wachter (Handchirurg), Dr. Jean Rapidel (Anästhesist), Peter Dekoleadenu (OP-Krankenpfleger), Yolande Sandorfi (OP-Schwester).

Die Spendenaktion „Sternstunden“ vom Bayerischen Rundfunk unterstützt dieses Projekt.

Alle Details zur Aktion Lächeln in Kambodscha finden Sie unter: Broschüre Aktion Lächeln als PDF

Bildmaterial zur Aktion Lächeln erhalten Sie auf Anfrage bei:

Damien PERROT
Tel: 089-45 23 081-11
damien.perrotaerztederweltorg

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