Somalia: Ärzte der Welt leistet basismedizinische Versorgung
Juli 2011 - Zehn Millionen Menschen am Horn von Afrika sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Der Großteil von ihnen in den Ländern Kenia, Äthiopien und Somalia. Ärzte der Welt setzt sich dafür ein, dass die Menschen in Boosaaso (Puntland, autonomes Gebiet in Somalia) Zugang zu medizinischer Basisversorgung haben.» mehr
Myanmar: Ärzte der Welt nimmt die Herausforderung des Wiederaufbaus an
„Die Schwerpunkte der Hilfe liegen immer in der Befriedigung der Grundbedürfnisse für die 2,4 Millionen Betroffenen. Außer Trinkwasser, medizinische Versorgung und Decken bleibt ein wichtiges Anliegen die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln. Es besteht das Risiko, dass sich in drei bis sechs Monaten die Situation dramatisch zuspitzen wird." Myriam Pomarel, medizinische Koordinatorin, nach Ihrer Rückkehr aus Rangun» mehr
Ärzte der Welt kehrt nach Darfur zurück
Wiederherstellung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für die ländliche Bevölkerung in der Region um Deribat» mehr
Darfur: Meningitis auf dem Vormarsch Ärzte der Welt startet eine Impfkampagne
München/Paris, 24. April 2009. Seit Anfang April häufen sich die Fälle von Meningitis des Typs A im Osten von Jebel Marra, wie die fünf Gesundheitszentren von Ärzte der Welt in der Region mitteilen. Um den Ausbruch einer Epidemie zu verhindern, wird nun eine Impfkampagne gestartet.
Ärzte der Welt wird in Zusammenarbeit mit dem sudanesischen Gesundheitsministerium und den örtlichen Gemeinden eine breit angelegte Impfkampagne starten. Nahezu 65 000 Menschen zwischen 2 bis 30 Jahren sollen geimpft werden. Die Impfstoffe stehen bereits vor Ort zur Verfügung und die Impfungen beginnen am 25. April und dauern bis zum 8. Mai 2009 an.
Ärzte der Welt ist in der abgelegenen Bergregion um die Stadt Deribat, im Osten von Jebel Marra seit April 2008 im Einsatz. Die Strategie von Ärzte der Welt zur Bereitstellung primärer Gesundheitsversorgung soll zuerst den Zugang zu medizinischer Grundversorgung für die Zivilbevölkerung ermöglichen, die im Konflikt von jeglicher Hilfe abgeschnitten war. Das Hilfsprogramm umfasst die Ausstattung mit Medikamenten sowie medizinischer Ausrüstung von fünf Gesundheitszentren (Deribat, Jawa, Sorro, Dera, Fallujah).
Im Lauf der letzten zwölf Monate haben die Teams von Ärzte der Welt bis zu 2000 Konsultationen pro Woche geleistet. Dabei legt Ärzte der Welt ein spezielles Augenmerk auf die Gesundheit von Müttern und Kindern und die Weiterbildung der lokalen Pflegekräfte. Das Programm wird unter anderem vom deutschen Auswärtigen Amt finanziell unterstützt.
Aufgrund der erschwerten Sicherheitslage in Darfur mussten die eingesetzten internationalen Hilfskräfte von Ärzte der Welt Anfang März evakuiert werden. Am 26. März konnten sie aber wieder in ihr Einsatzgebiet zurückkehren. Während dieser Zeit haben die lokalen Mitarbeiter die Gesundheitsversorgung weiter aufrecht erhalten.
Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland arbeitet seit dem Jahre 2000 als deutscher Zweig der internationalen humanitären Organisation Médecins du Monde. Unabhängig von ihrer Herkunft behandeln und versorgen wir hilfsbedürftige Menschen in Krisensituationen, wie Krieg und Gewalt, Naturkatastrophen, Krankheit, Armut und Ausgrenzung.
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