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Hommage an die Verwirklichung von Menschenrechten

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Ärzte der Welt und Textilfabrikant engagieren sich zum Muttertag erneut für Mütter & Kinder

Ärzte der Welt ist seit 2008in Nepal aktiv, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Frauen und Kinder zu fördern. Anläßlich des Muttertags unterstützt "Comptoir des Cotonniers" die Arbeit von Ärzte der Welt dort.» mehr

Ärzte der Welt in Somalia

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Friday, 2009-05-15

Darfur, Sudan: Meningitis auf dem Vormarsch. Ärzte der Welt führt seit dem 25. April eine Impfkampagne durch

München/Paris, 5. Mai 2009: Seit Anfang April häufen sich die Fälle von Meningitis Typ A im Osten von Jebel Marra in Süddarfur. Geschätzte 65 000 Menschen sind von einem Ausbruch der Krankheit bedroht. Ärzte der Welt reagierte sofort und führt eine breit angelegte Impfkampagne durch.

Bereits im April identifizierten Teams von Ärzte der Welt in der Region um Jebel Marra zehn Fälle von Meningitis. Mit einer groß angelegten Impfkampagne reagierte die Hilfsorganisation auf einen drohenden Ausbruch der Epidemie. In Zusammenarbeit mit dem sudanesischen Gesundheitsministerium und den betroffenen Gemeinden sollen bis zum 14. Mai 65 000 Menschen geimpft werden. Bei den Betroffenen handelt es sich um Kinder und junge Erwachsene unter 30 Jahren.

Meningitis ist eine hochansteckende, bakterielle Infektion der Gehirnmembranen. Die Bakterien werden durch Tröpfchen oder Rachensekrete übertragen. Bleiben die infizierten Personen unbehandelt, führt es in 50% der Fälle zum Tod. Bei behandelten Personen tritt der Tod bei 1 von 10 Ansteckungen auf.

Seit April 2008 ist Ärzte der Welt in einer abgelegenen Bergregion im Osten von Jebel Marra in Darfur im Einsatz. Durch die isolierte Lage ist die Region schwer zugänglich. Ziel der Kampagne von Ärtze der Welt ist, der Bevölkerung den Zugang zur medizinischen Grundversorgung zu ermöglichen. Das Hilfsprogramm beinhaltet die Ausstattung mit Medikamenten und die medizinische Ausrüstung von fünf Gesundheitszentren.

Während des letzten Jahres haben die Hilfskräfte von Ärzte der Welt 2 000 Konsultationen pro Woche durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Mutterschaftsvorsorge und der geburtshilflichen Betreuung, da es auf Grund der prekären Lebensbedingungen oft zu schweren Komplikationen kommt. Auch die Weiterbildung der lokalen Pflegekräfte ist von großer Bedeutung, um die Nachhaltigkeit des Hilfsprogrammes zu gewährleisten.

Auf Grund der erschwerten Sicherheitslage in Darfur mussten Anfang März die Hilfskräfte evakuiert werden. Am 26. März konnten sie wieder in das Einsatzgebiet zurückkehren. Während dieser Zeit hielten die sudanesischen Mitarbeiter die Gesundheitsversorgung aufrecht.

Die Hilfsmaßnahmen werden unter anderem finanziell von deutschen Auswärtigen Amt unterstützt.

Pressekontakt:
Damien PERROT
Tel: 089-45 23 081-11
damien.perrotaerztederweltorg

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