Haiti - zwei Jahre danach: ‚Ärzte der Welt‘ führt 2011 über 250 000 medizinische Konsultationen durch
München, 09.01.2012: Die Teams von ‚Ärzte der Welt‘ haben 2011 - zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti - in Kooperation mit den staatlichen Gesundheitsbehörden sowohl in der Hauptstadt Port-au-Prince als auch in abgelegenen ländlichen Gebieten über 250.000 Menschen medizinisch versorgt. Ein besonderes Augenmerk legte ‚Ärzte der Welt’ hierbei auf schwangere Frauen und Kindern unter fünf Jahren. Aber auch die Cholerabehandlung in abgelegenen Gebieten war 2011 ein wichtiges Anliegen der...» mehr
Ärzte der Welt rettet bei einem Verkehrsunfall in Kambodscha mehreren Menschen das Leben
Das Team von Ärzte der Welt hat bei jedem Einsatz der Aktion Lächeln in Kambodscha einen vollen OP-Plan um Kindern zu helfen. In der Stadt Kampong Cham operieren ehrenamtliche Chirurgen von Ärzte der Welt missgebildete und kranke Kinder kostenfrei. Sie geben Kindern ihr Lächeln wieder. Doch das Engagement der Teammitglieder hört beim Verlassen des Operationssaals nicht auf. Bei Notfällen wie diesem Verkehrsunfall machen sie sich auf den Weg und retten Leben.» mehr
Notsituation in Myanmar (früher Birma): Mitarbeiter von Ärzte der Welt in
Infolge des gewaltigen tropischen Wirbelsturms, der am Freitag und Samstag über Birma wütete, hat Ärzte der Welt seine Aktivitäten vor Ort neu ausgerichtet, um die Bevölkerung der Hauptstadt Rangoon in der Krisensituation mit dem Nötigsten zu versorgen. Außerdem wurde ein Medizin- und Logistikteam zur Verstärkung nach Birma geschickt.» mehr
Ein Sondernotfallteam von Ärzte der Welt mit Hilfsgütern ist in Myanmar gelandet und unterstützt die Mitarbeiter vor Ort
Das Team von Ärzte der Welt in Myanmar war nach dem Wirbelsturm sofort im Hilfseinsatz zur Versorgung der Bevölkerung. Ärzte der Welt hat seine Aktivitäten in Rangun nach dem Zyklon umgehend neu ausgerichtet, um die Krisensituation zu meistern.
Das Flugzeug, das am Samstag mit 22 Tonnen Hilfsgütern an Bord nach Myanmar startete, ist am Montag sicher in Rangun gelandet. Am Bord der Maschine sind Notfall-Ausstattungen, um die Basisgesundheitsversorgung von 20 000 Menschen für den Zeitraum von drei Monaten zu sichern. Nach Unterbringung der Fracht in sicheren Lagerhallen begannen die Mitarbeiter mit der Verteilung von Medikamenten zur Behandlung von Durchfallerkrankungen, Atemwegs- und Hautinfektionen, sowie Medikamenten zur Bekämpfung von Malaria. Zelte und Wasseraufbereitungsanlagen werden von Ärzte der Welt aufgebaut. Ein zweiter Hilfsgüterflug wird voraussichtlich morgen nach Myanmar starten.
Mitarbeiter von Ärzte der Welt in Rangun konnten ihren Arbeitseinsatz mit Erlaubnis der birmanischen Regierung seit 9. Mai auch auf Randgebiete der Hauptstadt ausdehnen. 60% des Krankenhauses ist zerstört in einem Gebiet, in dem gut 30 000 Menschen leben. Ärzte der Welt wurde von der birmanischen Regierung auch gestattet, im Irrawaddy Delta, der Reiskammer des Landes, zu arbeiten, wo großflächig Zerstörungen durch den Wirbelsturm auftraten.
Die vom Zyklon betroffene Bevölkerung hat immer noch keinen Zugang zu Trinkwasser und Strom. Die Bevölkerung bleibt sich selbst überlassen. Aufgrund der täglichen Not kam es schon zu Plünderungen. Ärzte der Welt hat sein Gesundheitszentrum in Rangun für die Notfallversorgung der Bevölkerung geöffnet. Mobile Kliniken werden zusätzlich eingerichtet, um den dringendsten medizinischen Versorgungsbedarf zu decken.
Die vom Zyklon betroffenen Menschen brauchen unsere Hilfe, das Team von Ärzte der Welt in Myanmar Ihre Unterstützung. Spenden Sie jetzt.
Pressekontakt:
Damien PERROT
Tel: 089/18.92.39.98
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