Wiederausbruch des Konflikts in Jemen
August 2009. Seit August 2009 wurden nach einer Offensive der jemenitischen Zentralregierung gegen die Al-Houthi-Rebellen im Regierungsbezirk Saada 35 000 Menschen zu Flüchtlingen. Ärzte der Welt hilft.» mehr
Haiti: Ärzte der Welt schickt dringend benötigte Hilfe
Kurz nacheinander haben die Wirbelstürme Gustav und Hanna auf Haiti schwere Schäden angerichtet. Ärzte der Welt hat ihre Aktivitäten im Süden der Insel umgehend neu ausgerichtet und entsendet ein Team zur Verstärkung in den ebenfalls schwer betroffenen Norden.» mehr
Ein Jahr nach dem Erdbeben in Haiti zieht Ärzte der Welt Bilanz
München / Port-au-Prince, 11.01.2010 - In einer in Port-au-Prince einberufenen Pressekonferenz berichteten gestern Vertreter des internationalen Netzwerkes von Ärzte der Welt, unter ihnen der Münchner Kinderarzt und Vorstandsmitglied von Ärzte der Welt Deutschland, Dr. Peter Schwick, über die geleistete Arbeit und stellten sich den Fragen der nationalen und internationalen Presse.» mehr
Erdbeben in Japan: Ärzte der Welt startet neues Programm im Nordosten des Landes
März 2011. Gleich nach dem Erdbeben und dem Tsunami, die am 11. März Japan trafen, hat die japanische Sektion von Ärzte der Welt mögliche Aktions- und Einsatzfelder geprüft, um den Bewohnern der verwüsteten Gebiete zu helfen. Dabei wurden sie durch internationale Experten des Ärzte der Welt-Netzwerks und weiterem medizinischem Personal aus Japan unterstützt.
Nach Beratung mit den nationalen und lokalen Gesundheitsbehörden startet Ärzte der Welt ein Programm zur medizinischen Grundversorgung und psychologischen Betreuung in der Stadt Otsuchi, in der Präfektur von Iwate, im Nordosten Japans. In Otsuchi fanden extrem viele Menschen den Tod - von 16 000 Einwohnern sollen 8 000 getötet worden sein.
Viele Betroffene der Katastrophe sind durch das Leben in den Notunterkünften erschöpft. Probleme mit der Abwasser- und Abfallversorgung sowie dem Zugang zu sauberem Trinkwasser und Heizung erhöhen die Verbreitung von Erkrankungen der Atemwege. Diese Faktoren erschweren außerdem die Behandlung von chronischen Krankheiten. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Schwangere und Kinder.
Auch zeigen viele Betroffene Anzeichen von Stress und psychischem Leiden.
Die Teams von Ärzte der Welt, die sich aus Psychiatern, Psychologen, Ärzten, Krankenschwestern, Sozialarbeiter und Logistikern zusammensetzen, richten in den Notunterkünften, den Krankenhäusern und weiteren Orten der Stadt Beratungsstellen ein. Ärzte der Welt kann dabei auf seine Erfahrungen nach dem Erdbeben von Kobe, 1995, zurückgreifen.
Vorerst ist die Hilfe von Ärzte der Welt auf die nächsten drei Monate ausgelegt, jedoch ist ein Ausbau dieses Programms bei Bedarf möglich.
Ärzte der Welt ist sei 1995 in Japan präsent. Damals wurde nach dem Erdbeben von Kobe eine Vertretung des Ärzte der Welt-Netzwerks gegründet. Schon vor der aktuellen Katastrophe betreute Ärzte der Welt Japan Obdachlose in Tokio. Das Programm bietet ihnen Unterstützung sowie medizinische und psychologische Betreuung an.
AKTUELL: Video über die Einsätze von Ärzte der Welt in Otsuchi (Französisch)




