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Schweres Erdbeben in Sumatra: Einsatz von Ärzte der Welt in Padang

Seit Anfang Oktober interveniert ein Team von Ärzte der Welt im Norden von Padang. Ziel ist es, medizinische Hilfe zu leisten, die ärztlichen Anlaufstellen vor Ort zu unterstützen und den weiteren medizinischen Bedarf in den betroffenen Gebieten zu überprüfen. Unser Team gibt einen Bericht der Lage vom 07. Oktober.» mehr

Haiti – Ein Jahr nach den Wirbelstürmen

August 2009 - Am 25. August 2008 traf der erste von vier Wirbelstürmen auf die Küste von Haiti. Ärzte der Welt war damals direkt vor Ort. Über die akute Katastrophe hinaus setzt sich Ärzte der Welt für eine Fortführung der kostenfreien medizinischen Versorgung für Frauen und Kinder unter fünf Jahren ein.» mehr

Aktion Lächeln: Kindern jetzt ein Lächeln geben und Zukunftsperspektive schaffen

Am kommenden Sonntag, den 15. März fliegt erneut ein Spezialisten-Team von Ärzte der Welt e.V. für die Aktion Lächeln nach Kambodscha um Kinder mit Missbildungen im Gesichtsbereich kostenfrei zu operieren. Für viele Patienten bedeutet der chirurgische Eingriff die Chance auf ein normales Leben oder gar das pure Überleben.» mehr

Monday, 2012-01-09

Haiti - zwei Jahre danach: ‚Ärzte der Welt‘ führt 2011 über 250 000 medizinische Konsultationen durch

München, 09.01.2012: Die Teams von ‚Ärzte der Welt‘ haben 2011 - zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti - in Kooperation mit den staatlichen Gesundheitsbehörden sowohl in der Hauptstadt Port-au-Prince als auch in abgelegenen ländlichen Gebieten über 250.000 Menschen medizinisch versorgt. Ein besonderes Augenmerk legte ‚Ärzte der Welt’ hierbei auf schwangere Frauen und Kindern unter fünf Jahren. Aber auch die Cholerabehandlung in abgelegenen Gebieten war 2011 ein wichtiges Anliegen der internationalen Hilfsorganisation.

(c) Remy Courgeon

„Für alle Programme in Haiti hat das internationale Netzwerk von ‚Ärzte der Welt‘ bis Oktober 2011 bereits 19 Millionen Euro der Gesamteinnahmen von 24,1 Millionen eingesetzt. Die restlichen Gelder, die überwiegend aus öffentlichen Zuwendungen stammen, sind für Ende 2011 und 2012 veranschlagt, um die am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen weiterhin zu unterstützen“, so Dr. Andreas Schultz, Direktor von ‚Ärzte der Welt‘ in München. Damit konnten die gesammelten Spenden zügig ihrem Zweck zugeführt werden. Versprechen auf langfristig angelegte Wiederaufbauhilfe der internationalen Staatengemeinschaft für Haiti lassen dagegen weiter auf sich warten.

Die Organisation ‚Ärzte der Welt‘ ist bereits seit 1989 in Haiti aktiv und setzt sich für medizinische Versorgung in der Hauptstadt Port au Prince - unter anderem in Elendsvierteln wie der Cité Soleil - sowie in den südwestlichen Landesteilen Grande Anse, Nippes und Petit Goâve ein. ‚Ärzte der Welt‘ hilft mit seinen Projekten, die medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Ernährungsprogramme für Kinder und Projekte zur Betreuung von Schwangeren und Kleinkindern sind weitere Aktivitäten des weltweiten Netzwerkes. Viele Menschen können auf Grund ihrer Armut die kostspieligen staatlichen Gesundheitsleistungen nicht in Anspruch nehmen. Folgen sind insbesondere eine unverhältnismäßig hohe Säuglings- und Müttersterblichkeit. Bei den staatlichen Gesundheitsbehörden setzt sich ‚Ärzte der Welt‘ daher für einen kostenlosen Zugang zur Gesundheitsversorgung für schwangere Frauen und Kinder unter fünf Jahren ein.

Darüber hinaus bekämpfen die Helfer von ‚Ärzte der Welt’ die im Oktober 2010 ausgebrochene Cholera. Denn obwohl die Krankheit 2011 eingedämmt werden konnte, traten besonders in abgelegenen Gebieten wieder vermehrt Todesfälle auf. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Gesundheitsbehörden behandelt ‚Ärzte der Welt‘ heute Cholerakranke in 15 mobilen Einheiten, in 3 größeren Zentren und in 28 Anlaufstellen für orale Rehydratation. Die mobilen ‚Ärzte der Welt‘ -Teams, die zu 95 % Haitianer sind, erklären außerdem auf Gemeindeversammlungen, in Seminaren und bei Hausbesuchen, welche Symptome der Krankheit es gibt, wie man sich schützen kann und was im Ansteckungsfall zu tun ist. Auch verteilen sie Schutz- und Hygienekits. Die Erfahrungen dieser Arbeit flossen im September 2011 in eine Strategie des Gesundheitsministeriums ein, welche die Prävention und Behandlung von Cholera im gesamten Gesundheitssystem als Querschnittsaufgabe integriert.
In Haiti arbeiten für ‚Ärzte der Welt‘ zurzeit 712 haitianische und 36 internationale MitarbeiterInnen.

Ausführliche Information zur Arbeit von ‚Ärzte der Welt’ in Haiti finden Sie hier.

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