EU-Resolution zum „Abbau gesundheitlicher Ungleichheit in der EU“
Das Europäische Parlament hat am 8. März 2011 eine Resolution zum „Abbau gesundheitlicher Ungleichheit in der EU“ verabschiedet. Mit der Resolution fordert das Parlament die Mitgliedstaaten auf, Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung, denen Menschen ohne Papiere gegenüberstehen, anzugehen. Ärzte der Welt und das HUMA-Netzwerk appellieren an die Mitgliedstaaten, der Forderung der Resolution nachzukommen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.» mehr
Cholera-Epidemie in Simbabwe. Ärzte der Welt sendet ein Notfallteam in den Distrikt Chipinge
Simbabwe wird von einer schweren Cholera-Epidemie heimgesucht, die alle Provinzen des Landes erfasst hat. Die Epidemie hat sich in den vergangenen Tagen immer schneller ausgebreitet. Nach Angaben der Regierung von Simbabwe hat die Epidemie landesweit bereits 550 Todesopfer gefordert. Die Organisation WHO hat schon 15 572 Fälle von Cholera und 746 Todesfälle gezählt. Mehrere Faktoren beschleunigen weiter die Verbreitung der Epidemie: Aufgrund der Trockenheit leidet die Bevölkerung an...» mehr
Haiti: Ärzte der Welt schickt dringend benötigte Hilfe
Kurz nacheinander haben die Wirbelstürme Gustav und Hanna auf Haiti schwere Schäden angerichtet. Ärzte der Welt hat ihre Aktivitäten im Süden der Insel umgehend neu ausgerichtet und entsendet ein Team zur Verstärkung in den ebenfalls schwer betroffenen Norden.» mehr
Hommage an die Verwirklichung von Menschenrechten
Ausstellung prämierter internationaler Fotoreporter in Berlin-Mitte
München, 16.09.2008: Bewegende Gesichter aus Krisengebieten dieser Welt dokumentieren die Fotos der Ausstellung „Vergessene Krisen im Fokus“. Vom 25. September bis zum 26. Oktober zeigt die internationale humanitäre Organisation Ärzte der Welt ausgewählte Bilder des renommierten Luis Valtueña International Humanitarian Photographic Award.
Die Vernissage zur Ausstellung am 24.09. beginnt um 19.00 Uhr, ab 20.30 ist sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Redner Prof. Wilfried Schilli, Vorsitzender von Ärzte der Welt, Volker Beck, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister (Mitte) Berlins, Katy Gomez, spanische Fotografin und Trägerin des Sonderpreises „Immigration und Menschenrechte in Europa“, begrüßen ab 19.30 Uhr die geladenen Gäste. Die Abzüge der drei Fotos von Katy Gomez werden um 20.30 zugunsten der Arbeit von Ärzte der Welt versteigert. Bei freiem Eintritt können die Fotos von Montag bis Samstag in der Zeit von 10.00 bis 22.00 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Peugeot Avenue, Unter den Linden 62, Berlin-Mitte, besichtigt werden.
Zum elften Mal verlieh die spanische Delegation von Médecins du Monde (Ärzte der Welt) im vergangenen Jahr ihren internationalen Fotopreis. Die Bilder erinnern an die Vielzahl von Krisen und Katastrophengebieten der Welt, die in der Öffentlichkeit schnell wieder in Vergessenheit geraten. Gewidmet ist der 1998 gestiftete Preis den in Bosnien und Ruanda im Rahmen ihrer Tätigkeit ums Leben gekommenen Mitgliedern von Médecins du Monde Luis Valtueña, Mercedes Navarro, Flors Sirera und Manuel Madrazo. Die Ausstellung, die zuvor in London, Madrid und Sevilla gezeigt wurde, umfasst 29 Bilder – eine Hommage an alle Menschen, die an der Verwirklichung von Menschenrechten arbeiten und ihr Leben dem Wohl anderer widmen.
Porträtfotografien erzählen bewegende Geschichten
Diesjähriger Gewinner: der Italiener Giovanni Marrozzini. Sein schlicht komponiertes Schwarz- Weiß-Porträt eines blinden äthiopischen Jungen zeigt die Folgeschäden einer Augenkrankheit, die in Europa dank grundlegender Hygiene kaum auftritt. Mit der Aufnahme dreier Frauen aus Bangladesch, die Opfer von Säureattacken wurden, gewann Abir Abdullah den zweiten Preis. Das Bild des dritten Preisträgers, Daniel Aguilar, entstand in Mexiko und illustriert die von wütenden Dorfbewohnern mit einem Tuch verdeckten Gesichter mutmaßlicher Diebe. Alle 29 Arbeiten rücken die Folgen von Gewalt und einem Leben in Armut ins Blickfeld. Über 200 Fotografen aus 42 Ländern sandten ihre Werke ein; diese beachtliche Zahl engagierter Teilnehmer macht deutlich, dass viele Menschen die Orte, an denen Hilfe benötigt wird, nicht aus den Augen verlieren. Ärzte der Welt arbeitet seit 2000 als deutscher Zweig der internationalen humanitären Organisation Médecins du Monde. Derzeit engagiert diese sich in 54 Ländern und 90 Gesundheitsprogrammen. Diese Projekte umfassen ein breites Spektrum – von der Soforthilfe bis zu nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit.
Pressekontakt:
Damien PERROT
Tel: 089/18.92.39.98
damien.perrot
aerztederwelt
org

