10 Jahre Milleniumentwicklungsziele - eine Bilanz
Im September 2000 kamen führender Politikerinnen und Politiker aus 189 Ländern zu dem bis dahin größten Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York zusammen. Als Ergebnis verabschiedeten sie die so genannte Millenniumserklärung. In dieser Erklärung legt die Staatengemeinschaft dar, wie sie den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen will.» mehr
Haiti - zwei Jahre danach: ‚Ärzte der Welt‘ führt 2011 über 250 000 medizinische Konsultationen durch
München, 09.01.2012: Die Teams von ‚Ärzte der Welt‘ haben 2011 - zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti - in Kooperation mit den staatlichen Gesundheitsbehörden sowohl in der Hauptstadt Port-au-Prince als auch in abgelegenen ländlichen Gebieten über 250.000 Menschen medizinisch versorgt. Ein besonderes Augenmerk legte ‚Ärzte der Welt’ hierbei auf schwangere Frauen und Kindern unter fünf Jahren. Aber auch die Cholerabehandlung in abgelegenen Gebieten war 2011 ein wichtiges Anliegen der...» mehr
Offizielle Eröffnung des neuen Projekts MedMobil...
... durch die Stuttgarter Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Gabriele Müller-Trimbusch. Am 21. Oktober weihte die Bürgermeisterin, Gabriele Müller-Trimbusch zusammen mit Prof. Dr. Heinz-Jochen Zenker – Präsident von Ärzte der Welt – und Vertretern der freien Träger der Wohnungslosenhilfe, das MedMobil offiziell ein.» mehr
München hilft Haiti
Die Spende der Stadt München über 100 000 Euro zusammen mit dem Spendenaufruf von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude wird vielen Haitianer helfen, die momentan von Ärzte der Welt und Handicap International vor Ort versorgt werden.
„Dank der großmütigen Unterstützung aus München werden unsere Teams vielen Menschen helfen und weiterhin Schwerverletzte im Zentralkrankenhaus von Port-au-Prince operieren können“, bedankte sich Dr. Lecia Feszczak, verantwortlich für Gesundheit und Entwicklung bei Ärzte der Welt in München. Von den bisher rund 200 Notoperationen sind Amputationen die häufigsten Eingriffe. Die offenen Knochenbrüche sind meist infiziert, da sie tagelang medizinisch nicht versorgt wurden. Eine Amputation ist unter diesen Umständen lebensrettend. Möglichst früh müssen die Physiotherapeuten von Handicap International dann mit der Nachsorge beginnen, damit die Anpassung von Prothesen optimal erfolgen kann.
Ärzte der Welt ist seit 16 Jahren in Haiti tätig und konnte gleich nach dem Erdbeben einen Noteinsatz starten. Mittlerweile sind 58 ehrenamtliche Fachkräfte und 35 lokale Mitarbeiter für Ärzte der Welt im Einsatz.
In Port-au-Prince durchkämmen die mobilen medizinischen Teams von Ärzte der Welt immer wieder Sammelplätze in acht verschiedenen Zonen der Hauptstadt. Meist desinfizieren und verbinden sie Wunden und bringen die Schwerverletzten ins Zentralkrankenhaus. In Zusammenarbeit mit unserem langjährigen haitianischen Partner URAMEL leisten wir zudem vor Ort auch Erste-Hilfe-Maßnahmen. In der Nähe vom Champs de Mars konnte Ärzte der Welt zwei Krankenstationen wieder eröffnen. Dort werden täglich etwa 150 Konsultationen durchgeführt.
In Jacmel (Süden) leistet ein weiteres Team Basisgesundheitsversorgung für Flüchtlinge in einem Lager mit besonders vielen Frauen und Kindern.
In Petit-Goâve (Südwesten) unterstützt das Team des Langzeitprogramms von Ärzte der Welt das lokale Krankenhaus. Mobile Teams betreuen zudem unterernährte Kinder. In der westlichen Region Grande Anse sollen etwa 20 000 Menschen Zuflucht aus der zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince gefunden haben. Dort werden unsere Mitarbeiter in den kommenden Tagen einen weiteren mobilen Einsatz einleiten. Bei der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge wird ein besonderes Augenmerk auf der Gesundheit von Kindern gerichtet.
Über die aktuelle Katastrophe hinaus ist eine langfristige Arbeit in Haiti unentbehrlich. Darum ist Ärzte der Welt seit 1995 im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre mit verschiedenen Langzeitprogrammen engagiert. Mehr Information dazu finden Sie hier
Der Spendenaufruf des Oberbürgermeisters der Stadt München, Christian Ude, finden Sie hier


