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Europäische Erklärung: Drei Millionen fordern freien Zugang zu medizinischer Versorgung für Menschen ohne Papiere

141 Verbände und Organisationen in Europa, die über drei Millionen Beschäftigte des Gesundheitswesens repräsentieren, haben die „Europäische Erklärung: Freier Zugang zur medizinischen Versorgung für Menschen ohne Papiere" unterzeichnet. Mit der offiziellen Übergabe der Petition im Europäischen Parlament am 22. März fordern Ärzte der Welt und das HUMA-Netzwerk die Mitgliedsstaaten auf, allen Patienten, und damit auch Menschen ohne Papiere, den uneingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung...

Weltfrauentag: Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt

Der internationale Frauentag der Vereinten Nationen feiert am 08. März 2011 seinen 100. Geburtstag. Im Jahr 1911 erstmals begangen, soll er auf die Rechte der Frau aufmerksam machen. Obwohl in den letzten 100 Jahren viele Erfolge im Bereich der Frauenrechte erzielt wurden und ihre Rechte in diversen internationalen Abkommen verankert sind, werden Frauen und Mädchen in der Realität nach wie vor Opfer von Menschenrechtsverletzungen.» mehr

open.med München: Patientin aus Äthiopien kann wieder hören

Trotz einer Schwerhörigkeit und starker Schmerzen hatte eine 57 Jahre alte Patientin aus Äthiopien keinen Anspruch auf medizinische Versorgung. Für Menschen wie sie, die in Deutschland ohne Krankenversicherung leben müssen, bietet das Projekt von Ärzte der Welt in München-Schwabing medizinische Hilfe und soziale Beratung – auf anonymer und kostenfreier Basis. Dank der Unterstützung des auric Hörcenters Dachau kann die Patientin wieder gut hören.» mehr

Wednesday, 2009-04-08

Münchner Arzt gibt Kindern in Kambodscha ein Lächeln

Vom 15. bis zum 29. März behandelte ein internationales Team von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland in Kambodscha Patienten mit Entstellungen, Fehlbildungen und Verletzungen insbesondere im Bereich des Gesichtes und der Hände. Aktion Lächeln lautet der Name des Projektes, das von Ärzte der Welt 1989 in Kambodscha ins Leben gerufen wurde. Neben anderen Ärzten aus Frankreich, Ungarn und Deutschland nahm auch der Stuttgarter Hand-/Mikrochirurg Dr. Nikolaus Johannes Wachter an dem zweiwöchigen Einsatz teil.

In Kambodscha wird die ehrenamtliche Hilfe von Ärzte der Welt dringend benötigt – und von vielen Menschen sehnsüchtig erwartet. Mit Radioaufrufen wird die Bevölkerung der Provinz Kampong Cham, in der 1,6 Millionen Menschen leben, über Aktion Lächeln informiert. Entsprechend groß war die Schlange der Hilfe Suchenden, die am ersten Tag vor der Klinik in Kampong Cham auf eine Untersuchung warteten. „Wir haben insgesamt über 180 Patienten untersucht und entschieden, ob eine Operation in Frage kommt“, berichtet Dr. Müller von Ärzte der Welt. Auch wenn viele Menschen dringend medizinische Betreuung benötigen, kann das Team von Ärzte der Welt nicht in allen Fällen helfen. „Zwei Wochen sind zu wenig, um sich beispielsweise an großflächige Brandverletzungen oder gefährliche Tumore zu wagen. Eventuell auftretende Komplikationen müssen von den örtlichen Ärzten auch nach Abreise des Teams beherrschbar sein“, so Dr. Müller weiter.

Nicht ohne Grund lautet ein kambodschanisches Sprichwort: „Lieber ein brennendes Haus als krank zu sein“. Insbesondere in den ländlichen Provinzen besitzen die Ärzte zwar eine chirurgische Grundausbildung, die ärztliche Spezialisierung ist jedoch längst nicht soweit vorangeschritten wie hierzulande. Meist fehlt es auch an dem entsprechenden Instrumentarium, an Medikamenten oder an Geld. Der Weg in die nächste Klinik ist oft lang, Arztbesuche und Operationen sind für viele Menschen unerschwinglich, da Verbrauchsmaterialien und Medikamente bezahlt werden müssen.

Neben der operativen Tätigkeit besteht also eine wichtige Aufgabe des Teams in der Ausbildung und Schulung der Ärzte und Pflegekräfte vor Ort. So kann medizinisches Wissen langfristig weitergegeben werden. Damit diese Kinder die Chance auf ein Lächeln und damit auf ein normales Leben haben.

Die Spendenaktion „Sternstunden“ vom Bayerischen Rundfunk unterstützt dieses Projekt.

Alle Details zur <media 51 _blank>Aktion Lächeln in Kambodscha</media> finden Sie in unserer Broschüre im PDF Format.

Pressekontakt / Bildmaterial:
Damien PERROT
Tel: 089-45 23 081-11
damien.perrotaerztederweltorg

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