Am 8. März stehen Frauen für einen Tag im Zentrum des Interesses
An 365 Tagen im Jahr hilft Ärzte der Welt Frauen in Krisensituationen» mehr
Ein Jahr nach dem Erdbeben in Haiti zieht Ärzte der Welt Bilanz
München / Port-au-Prince, 11.01.2010 - In einer in Port-au-Prince einberufenen Pressekonferenz berichteten gestern Vertreter des internationalen Netzwerkes von Ärzte der Welt, unter ihnen der Münchner Kinderarzt und Vorstandsmitglied von Ärzte der Welt Deutschland, Dr. Peter Schwick, über die geleistete Arbeit und stellten sich den Fragen der nationalen und internationalen Presse.» mehr
Somalia: Ärzte der Welt leistet basismedizinische Versorgung
Juli 2011 - Zehn Millionen Menschen am Horn von Afrika sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Der Großteil von ihnen in den Ländern Kenia, Äthiopien und Somalia. Ärzte der Welt setzt sich dafür ein, dass die Menschen in Boosaaso (Puntland, autonomes Gebiet in Somalia) Zugang zu medizinischer Basisversorgung haben.» mehr
Offizielle Eröffnung des neuen Projekts MedMobil...
... durch die Stuttgarter Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Gabriele Müller-Trimbusch. Am 21. Oktober weihte die Bürgermeisterin, Gabriele Müller-Trimbusch zusammen mit Prof. Dr. Heinz-Jochen Zenker – Präsident von Ärzte der Welt – und Vertretern der freien Träger der Wohnungslosenhilfe, das MedMobil offiziell ein.
Aus den Mitteln der Erbschaft eines Stuttgarter Arztes und seiner Frau (Hedwig und Dr. med. Max Finckh) wurde das Projekt MedMobil entwickelt. MedMobil bietet Wohnungslosen und Menschen in sozialen Schwierigkeiten in Stuttgart medizinische Grundversorgung und soziale Hilfe an - ohne bürokratische Hürden.
In einem Behandlungsbus sucht medizinisches Personal zusammen mit einer Sozialarbeiterin drei bis fünf Mal in der Woche für ein paar Stunden öffentliche Plätze in Stuttgart sowie Tagesstätten der Wohnungslosenhilfe auf. Ziel ist es unter anderem, die Betroffenen Menschen an weitergehende und komplementäre Hilfen heranzuführen.
Am 21. Oktober weihte die Bürgermeisterin, Gabriele Müller-Trimbusch zusammen mit Prof. Dr. Heinz-Jochen Zenker – Präsident von Ärzte der Welt – und Vertretern der freien Träger der Wohnungslosenhilfe, das MedMobil offiziell ein. „Wir leben in einem Land mit hohem Versorgungsniveau, das im Gesundheitsbereich ausschließlich angebotsorientiert ist“, betonte Prof. Dr. Zenker. Um die gesundheitliche Versorgung dieser Personengruppe, sowie ihren Zugang zum regulären Gesundheitssystem zu verbessern, seien deswegen medizinische Hilfseinrichtungen sehr sinnvoll, die ohne große Hemmschwelle besucht werden können. "Dank der sehr großzügigen Erbschaft von Hedwig und Dr. med. Max Finckh ist die Landeshauptstadt Stuttgart jetzt in der Lage, diesen Menschen mit einem entsprechenden Angebot im wahrsten Sinne des Wortes entgegen zu kommen" so Müller-Trimbusch.
MedMobil wurde von Ärzte der Welt und den freien Trägern der Wohnungslosenhilfe in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Stuttgart konzipiert. Die Umsetzung und die Geschäftsführung des Projekts übernehmen Ärzte der Welt und die Ambulante Hilfe in Stuttgart. „Die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend“, lobte Sozialbürgermeisterin Gabriele Müller-Trimbusch. "Ich freue mich sehr, dass der Nachlass der Eheleute Finckh und die konstruktive Zusammenarbeit der Projektbeteiligten ein solch innovatives Vorhaben möglich gemacht haben.“
Besonders hervorgehoben wurde das ehrenamtliche Engagement von Ärzten und Pflegekräften, die die Arbeit des MedMobils überhaupt ermöglichen. Zum ehrenamtlichen Team gehören zurzeit acht Ärztinnen und Ärzte sowie acht Pflegekräfte.
Weitere Helfer werden noch gesucht. Für Interessierte gibt es am 4. November um 19 Uhr in den Räumen der Ambulanten Hilfe, Kreuznacher Straße 41a, in Stuttgart einen Infoabend.


