Sie untersützen die Aktion Lächeln

- Hans Joachim Stuck
"Engagement für Kinder ist eine wichtige Investition für die Zukunft." Damit auch kranke Kinder eine Chance auf eine vielversprechende Zukunft haben und ihr Leben meistern können. Aus diesem Grunde unterstütze ich Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland und stehe diesen ehrenamtlich tätigen Ärzten als Pate zur Seite.
Aktion Lächeln: Internationales Team zurück vom Einsatz
Vom 15. bis zum 29. März behandelte ein internationales Team von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland in Kambodscha Patienten mit Entstellungen, Fehlbildungen und Verletzungen insbesondere im Bereich des Gesichtes und der Hände. Aktion Lächeln lautet der Name des Projektes, das von Ärzte der Welt 1989 in Kambodscha ins Leben gerufen wurde. In den Provinzkrankenhäusern von Kampong Cham und O Reang Ov operierte das 7-köpfige Team in einem zweiwöchigen Einsatz Ende März insgesamt 70 Patienten.
In Kambodscha wird die ehrenamtliche Hilfe von Ärzte der Welt dringend benötigt – und von vielen Menschen sehnsüchtig erwartet. Mit Radioaufrufen wird die Bevölkerung der Provinz Kampong Cham, in der 1,6 Millionen Menschen leben, über Aktion Lächeln informiert. Entsprechend groß war die Schlange der Hilfe Suchenden, die am ersten Tag vor der Klinik in Kampong Cham auf eine Untersuchung warteten. „Wir haben insgesamt über 180 Patienten untersucht und entschieden, ob eine Operation in Frage kommt“, berichtet Dr. Müller von Ärzte der Welt. Auch wenn viele Menschen dringend medizinische Betreuung benötigen, kann das Team von Ärzte der Welt nicht in allen Fällen helfen. „Zwei Wochen sind zu wenig, um sich beispielsweise an großflächige Brandverletzungen oder gefährliche Tumore zu wagen. Eventuell auftretende Komplikationen müssen von den örtlichen Ärzten auch nach Abreise des Teams beherrschbar sein“, so Dr. Müller weiter.
Nicht ohne Grund lautet ein kambodschanisches Sprichwort: „Lieber ein brennendes Haus als krank zu sein“. Insbesondere in den ländlichen Provinzen besitzen die Ärzte zwar eine chirurgische Grundausbildung, die ärztliche Spezialisierung ist jedoch längst nicht soweit vorangeschritten wie hierzulande. Meist fehlt es auch an dem entsprechenden Instrumentarium, an Medikamenten oder an Geld. Der Weg in die nächste Klinik ist oft lang, Arztbesuche und Operationen sind für viele Menschen unerschwinglich, da Verbrauchsmaterialien und Medikamente bezahlt werden müssen.
Neben der operativen Tätigkeit besteht also eine wichtige Aufgabe des Teams in der Ausbildung und Schulung der Ärzte und Pflegekräfte vor Ort. So kann medizinisches Wissen langfristig weitergegeben werden. Damit diese Kinder die Chance auf ein Lächeln und damit auf ein normales Leben haben.
Die Spendenaktion „Sternstunden“ vom Bayerischen Rundfunk unterstützt dieses Projekt.
Alle Details zur Aktion Lächeln in Kambodscha finden Sie in unserer Broschüre im PDF Format.
Übernehmen Sie die Patenschaft für ein Lächeln! Die Operation eines Kindes mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte kostet im Durchschnitt nur 300 Euro.


