Irak


Auf der Flucht vor dem Islamischen Staat (IS) sind Jesiden, Christen und Muslime im irakischen Kurdistan in Flüchtlingslagern zusammengekommen. Ärzte der Welt kümmert sich mit einem Gesundheitszentrum und einer mobilen Klinik um medizinische Grundversorgung und psychologische Betreuung der Menschen. Einige der Geflüchteten arbeiten jetzt selbst bei Ärzte der Welt mit. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert.



Kampf um Mossul: Zehntausende Menschen auf der Flucht

Kinder, Frauen und Männer fliehen aus Mossul und suchen Schutz in Flüchtlingscamps. Foto: G. Pinon

6. März 2017 – Die Kämpfe zwischen dem IS und der irakischen Armee haben allein seit dem 25. Februar mehr als 45.000 Zivilisten aus dem Westen Mossuls in die Flucht getrieben. Ärzte der Welt ist in mehreren Flüchtlingslagern präsent und bietet medizinische Hilfe für die Vertriebenen an.» mehr


Kampf um Mossul – Dramatische Lage für eingeschlossene Zivilbevölkerung

Fast 1,5 Million Menschen halten sich derzeit in Mossul auf, darunter 600.000 Kinder und Jugendliche. Foto: Guillaume Pinon

Am 17. Oktober begann die Militäroperation einer internationalen Koalition zur Vertreibung des IS aus der nordirakischen Stadt Mossul. Ärzte der Welt fordert die Einhaltung des internationalen humanitären Völkerrechts: Der Schutz der Zivilisten muss gesichert und Nicht-Regierungsorganisationen der Zugang zur Bevölkerung gewährleistet werden.» mehr


Nordirak: „Engagiert unter schwierigsten Bedingungen“

Die Flüchtlinge im Nordirak sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. In den Lagern leiden besonders die Kinder unter der schwierigen Situation. Foto: Guillaume Pinon

Oktober 2015. Über 1,2 Millionen Menschen sind vor dem Terror der IS-Milizen in den Norden des Irak geflohen. Ärzte der Welt hilft besonders bedürftigen Flüchtlingen in der Kurdenprovinz Dohuk mit medizinischer Basisversorgung. Bettina Rademacher, Leiterin der Not- und Krisenhilfe, hat die Projekte im Nordirak besucht.» mehr


Irak: Hilfe wird ausgeweitet

November 2014. Die Lage im Irak wird immer dramatischer: Seit Beginn des Jahres sind 1,3 Millionen Menschen innerhalb des Landes geflüchtet. Besonders schwierig ist die humanitäre Situation in der autonomen Kurdenprovinz Dohuk, im Norden des Irak. Ärzte der Welt unterstützt die Notleidenen mit mobilen Kliniken.» mehr


Irak: Nothilfe

@Rodi Said Reuters

September 2014. Das Ärzte der Welt-Netzwerk hat für die Versorgung der Flüchtlinge im Krankenhaus von Mossul eine Tonne medizinischer Artikel und Medikamente auf den Weg geschickt. Außerdem sind zwei Mitarbeiter in Erbil vor Ort, um weitere Hilfsaktionen zu organisieren. Ein Team von Ärzte der Welt ist seit langem im Irak tätig und unterstützt hier ein Basis-Gesundheitsprogramm. » mehr


Welttag der Humanitären Hilfe: Die Leiden der Zivilbevölkerung nicht vergessen

@Sacha Petryszyn

19. August 2014. Anlässlich des Welttages der Humanitären Hilfe ruft Ärzte der Welt zur Solidarität mit den Menschen auf, die unter kriegerischen Auseinandersetzungen leiden. Vor allem im Nord-Irak und in Gaza, aber auch in den von der Öffentlichkeit nur noch wenig beachteten Krisengebieten wie in Syrien, im Südsudan oder der Zentralafrikanischen Republik, ist die Situation für die Zivilbevölkerung nahezu unerträglich.» mehr


Irak, 5 Jahre später: eine dramatische gesundheitliche Situation und Millionen von Flüchtlingen

Irak

März 2009. Die Internationale Gemeinschaft und die europäische Union drücken sich weiter vor ihren Verpflichtungen. Der Krieg im Irak dauert seit 5 Jahren an und hat das Land in eine humanitäre Krisensituation gebracht. Heute ist die Lage immer noch äußerst besorgniserregend geprägt von andauernder Gewalttätigkeit und Unsicherheit. » mehr