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Internationale Projekte

Nothilfe & langfristiges Engagement
Neben Soforthilfeeinsätzen wie etwa in Haiti oder Pakistan, hilft Ärzte der Welt beim Wiederaufbau, engagiert sich in der Krisenprävention und leistet in vielen Ländern vor allem auch langfristige Entwicklungszusammenarbeit. Viele Projekte befinden sich in Regionen, die in der Weltöffentlichkeit kaum Beachtung finden. Ziel unserer Arbeit ist dabei immer, Menschen in Krisensituationen unabhängig von ihrer ethnischen, sozialen, religiösen und politischen Herkunft, Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen - d.h. wir wenden uns gegen jede Form von Ausgrenzung. » mehr

Inlands-Projekte

Medizinische Grundversorgung für alle
Nicht nur in den sogenannten Entwicklungsländern, sondern auch in Europa setzen wir uns mit Gesundheitsprogrammen für diejenigen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen. 2015 führten die Netzwerk-Mitglieder 257 Gesundheitsprogramme in ihren jeweiligen europäischen Heimatländern durch. In Deutschland bieten wir mit unseren Projekten open.med in München und Med.Mobil in Stuttgart, Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem medizinische Versorgung an. » mehr


BENIN: Das “Sonnenhaus” stärkt junge Mütter und ihren Babys

In Benin sterben jährlich 30.000 Kinder noch vor ihrem 5. Geburtstag.
Im "Maison du soleil" betreut Ärzte der Welt Neugeborene und ihre Mütter, die jung schwanger geworden sind.


Kampf um Mossul – Dramatische Lage für eingeschlossene Zivilbevölkerung

Fast 1,5 Million Menschen halten sich derzeit in Mossul auf, darunter 600.000 Kinder und Jugendliche. Foto: Guillaume Pinon

Am 17. Oktober begann die Militäroperation einer internationalen Koalition zur Vertreibung des IS aus der nordirakischen Stadt Mossul. Ärzte der Welt fordert die Einhaltung des internationalen humanitären Völkerrechts: Der Schutz der Zivilisten muss gesichert und Nicht-Regierungsorganisationen der Zugang zur Bevölkerung gewährleistet werden.» mehr


Europäisches Patentamt gibt Einspruch von Ärzte der Welt teilweise statt

Nach zwei Tagen öffentlicher Anhörung hat das Europäische Patentamt in München entschieden: Dem Einspruch von Ärzte der Welt gegen das Patent auf den Wirkstoff Sofosbuvir wird teilweise stattgegeben. Der Patentinhaber muss Anpassungen vornehmen, die zu einer Veränderung des Patents führen werden.» mehr


Syrien - Zwei von Ärzte der Welt unterstützte Krankenhäuser in Aleppo völlig zerstört

Erneuter Angriff auf Aleppos Gesundheitsversorgung

München/Paris 29.9.2016. Am Dienstag, den 28. September wurden zwei von Ärzte der Welt unterstützte Krankenhäuser in Aleppo bombardiert. Ärzte der Welt erneuert seinen Appell, alle Angriffe auf Zivilisten und Gesundheitseinrichtungen sofort einzustellen, um die dramatische Eskalation von Gewalt zu beenden.» mehr


Zehn Jahre „Ärzte der Welt open.med München“

Foto: Mike Yousaf

September 2016. Es ist ein Grund zum Feiern: Im September 2006 wurde die open.med-Praxis im Zentrum Münchens eröffnet. Und bald zeigte sich, wie groß der Bedarf ist: In den vergangenen zehn Jahren wurden in der Anlaufstelle für Menschen ohne Krankenversicherung mehr als 4.000 Patienten in über 12.000 Konsultationen versorgt – ehrenamtlich und kostenlos.» mehr


Syrien - Erneute Tragödie: Bombardierung von Hilfskonvois tötet syrische Helfer

Zerstörter Hilfskonvoi vor Aleppo

26.09.2016. Während die Staatschefs in der Generalversammlung der Vereinten Nationen über den Krieg in Syrien beraten, sind die Angriffe in Aleppo auf Helfer erneut eskaliert. Mindestens 16 Zivilisten wurden getötet, davon vier Mitarbeiter der von Ärzte der Welt unterstützten syrischen Ärzteorganisation UOSSM. Ärzte der Welt ist entsetzt über dieses tragische Ereignis und verurteilt die gezielten Angriffe auf medizinische Einrichtungen scharf. » mehr


Minderjährige Flüchtlinge in Calais: Das Recht auf Schutz

Unbegleiteter Minderjähriger in Calais - Foto: O. Papegnies

12.09.2016 – Nachdem die baldige Auflösung des Flüchtlingslagers von Calais durch den französischen Innenminister Bernard Cazeneuve angekündigt wurde, rufen Ärzte der Welt Frankreich, Ärzte der Welt Großbritannien sowie Unicef Frankreich und Großbritannien dringend dazu auf, den Schutz von unbegleiteten Minderjährigen im Sinne des internationalen Rechts zu gewährleisten.» mehr