Zum Weitergeben: Der MedMobil-Flyer
MedMobil seit einem Jahr auf Stuttgarts Straßen unterwegs
Das Projekt „MedMobil“ bietet den Menschen in Stuttgart medizinische Grundversorgung ohne bürokratische Hürden. Es feiert diesen Monat einjähriges Bestehen. In dieser Zeit war das MedMobil über 197 Ma
MedMobil - mobile Medizin für Menschen in sozialen Schwierigkeiten
Das Projekt MedMobil in Stuttgart bietet Menschen in sozialen Schwierigkeiten medizinische Grundversorgung ohne bürokratische Hürden – vor Ort. Eine Ambulanz fährt an die öffentlichen Plätze in Stuttgart.
Für weitere Informationen oder Rückfragen: Iris Scherrenbacher,
Tel. 0711/ 5204545-25, medmobil
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Die aktuellen Einsatzorte und -zeiten für das MedMobil sind:
| Montag von 9:00 bis 11:00 Uhr Cafe 72, Tagesstätte der Ambulanten Hilfe, Waiblingerstr. 30, 70372 Stuttgart |
| Montag von 11:30 bis 13:30 Uhr, alle 2 Wochen Haus am Löwentor, Pragstrasse 178, 70191 Stuttgart |
| Montag von 13:00 bis 15:00 Uhr, alle 2 Wochen Ostendplatz/ Jakob-Holzinger-Gasse |
| Mittwoch von 9:30 bis 11:00 Uhr Winternotquartier /Hauptstätterstr.150, 70180 Stuttgart |
| Mittwoch von 9:30 bis 11:00 Uhr Schlupfwinkel /Schlosserstr. 27, 70174 Stuttgart |
| Mittwoch von 11:00 bis 13:00 Uhr Paulinenbrücke /Rupert-Maier Platz, Stuttgart Stadtmitte |
| Donnerstag von 13:30 bis 15:30 Uhr „Eva’s Tisch“ und Wärmestube „Büchse“ der Evangelischen Gesellschaft /Büchsenstrasse 34-36, Stuttgart Stadtmitte |
| Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr Hauptbahnhof, Klettpassage/ Ausgang Stadtpark |
| Freitag Nachmittag, alle 2 Wochen Femmetastisch, Tagestreff für Frauen, Heusteigstraße 20, 70187 Stuttgart Die nächsten Termine und Zeiten sind: 09.04.2010, 23.04 2010, 18.06.2010, 23.07.2010 und 17.09.2010, 16:00 – 18:00 Uhr (Allgemeinärztin) 14.05.2010, 11.06.2010, 09.07.2010 und 03.09.2010, 15:00 – 17:00 Uhr (Gynäkologin) |
Kontext und Ziele
Viele Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen leben in Stuttgart ohne registrierte Unterkunft, ohne Dach über dem Kopf und ohne Versicherungsschutz. Was passiert mit diesen Menschen, die keinen oder nur einen erschwerten Zugang zur Gesundheitsversorgung haben, wenn Sie krank werden?
MedMobil 2009
2009 ging es zunächst darum, ein Team von ehrenamtlichen Mitarbeitern aufzubauen und einzuarbeiten. Es konnten 15 Mitglieder, darunter hauptsächlich Ärzte und Ärztinnen sowie Krankenpfleger und -schwestern für das Projekt gewonnen werden. Ab Juli war das Team im Einsatz, zunächst um einen Überblick über die verschiedenen Standorte und den dortigen Bedarf zu erhalten und auch, um bei den Betroffenen das Angebot vorzustellen und bekannt zu machen. Während dieser Zeit war das Team lediglich mit einem Arztkoffer unterwegs. Diese Minimalausrüstung diente den Mitarbeitern als Türöffner zur Kontaktaufnahme und für Beratungsgespräche zu medizinischen und sozialen Themen. Ab Oktober war das Team dann mit dem Behandlungsbus unterwegs. Das MedMobil war 2009 über 100 Mal im Einsatz. Es wurden knapp 200 Menschen behandelt, davon 39% Frauen und 61% Männer. Über 900 ärztliche und medizinische Maßnahmen, hauptsächlich präventive Maßnahmen – wie Kondomvergabe oder Ausgabe von Infomaterialien –, Beratungen, Untersuchungen, Wundversorgungen und Vermittlungen an Fachärzte wurden im MedMobil geleistet.



