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Aktuelles

Syrien - ‚Ärzte der Welt‘ fordert ein Ende der Gewalt gegen Zivilisten und verstärkt seine Hilfsaktionen in den Nachbarländern

Mai 2012: Die Gewalt gegen Zivilisten in Syrien nimmt kein Ende. Große Hoffnungen werden weiterhin in den Friedensplan gesetzt, den der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan vorgelegt hatte. ‚Ärzte der Welt‘ verurteilt die Gewalt gegen Zivilisten und verstärkt zunächst seine Hilfsmaßnahmen in den Nachbarländern, in denen syrische Flüchtlinge Schutz suchen.» mehr

Wednesday, 2011-04-27

Elfenbeinküste: Ärzte der Welt setzt sich in den noch krisengeschüttelten Vierteln von Abidjan ein

März 2011 - Die Lage in Abidjan hat sich weitgehend beruhigt, nur einige Stadteile im Westen des Regierungssitzes bleiben Schauplatz von Auseinandersetzungen. Im Viertel von Yopougon etwa ist ein Teil der Einwohner geflohen und die mehr als 1,5 Million verbliebenen Menschen leben nach wie vor unter schwierigen Bedingungen. Beispielweise bleibt der Zugang zu Nahrung und Trinkwasser weiterhin begrenzt. Ärzte der Welt ist über die mangelnde Gesundheitsversorgung sehr besorgt, da die einsetzende Regenzeit bereits zu einem Anstieg von Malaria geführt hat und nur vier der fünfzehn Gesundheitseinrichtungen von Yopougon ihre Dienste wieder aufgenommen haben.

Angesichts der Krise, die das Land durchzieht, hat der Präsident der Republik ein Dekret erlassen, das der Bevölkerung kostenlose medizinische Versorgung für die nächsten sechs Wochen verspricht. Doch die öffentlichen Gesundheitszentren haben weder die Mittel, um das dafür notwendige Personal zu bezahlen, noch können sie die Versorgung mit Arzneimitteln gewährleisten.

Ärzte der Welt hat also Maßnahmen ergriffen, um in Yopougon, aber auch den Stadtvierteln Attécoubé und Willamsville die Strukturen der primären Gesundheitsdienste zu unterstützen - vor allem diejenigen für Mütter und Kinder unter fünf Jahren. Dabei handelt es sich um 23 Einrichtungen medizinischer Basisversorgung und eine psychiatrische Klinik. Unsere Teams gewährleisten die Versorgung der Einrichtungen und garantieren, dass medizinisches Personal vorhanden ist. Einrichtungen, die geplündert wurden, werden mit medizinischen Geräten und Arzneimitteln ausgestattet, damit sie ihre Arbeit wieder aufnehmen können, sobald es die Sicherheitslage erlaubt.

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