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Aktuelles

Ausstellung zum XII. internationalen humanitären Fotowettbewerb Luis Valtueña (3.10.-31.10.2009)

Am Freitag, den 2. Oktober um 19 Uhr wurde die diesjährige Ausstellung „Luis Valtueña International Humanitarian Photographic Award“ zum Thema „Vergessene Krisen im Fokus“ mit einer Vernissage für das öffentliche Publikum feierlich eröffnet. Gezeigt werden die ausgezeichneten Werke des Fotowettbewerbs in der Berliner Urania am Wittenbergplatz.» mehr

Experten und Publikum diskutieren Grundsatzfragen der humanitären Hilfe in Berlin

XI. Kongress „Theorie und Praxis der humanitären Hilfe“, Berlin, 30.-31.10.2009 Unter dem Motto „Taking the Pulse of Humanitarian Action - Reflections on Advocacy, Security, and Climate Change“ sprachen etwa 70 internationale Experten aus Medizin und humanitären Hilfsorganisationen, Politik, internationalem Recht und Wissenschaft, sowie den Medien, über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen und stellten sich den Fragen der über 500 Besucher.» mehr

"The Darkroom of Neglect - 34 Bilder gegen das Vergessen"

Die Welt vergisst schnell. Ärzte der Welt-Ausstellung macht Krisen sichtbar Über 35 000 Münchner(innen) setzen mit ihrem Besuch in der „Dunkelkammer“ von Ärzte der Welt auf dem Münchner Tollwood-Festival ein Zeichen gegen das Vergessen. » mehr

Thursday, 2011-11-03

unSCHLAGbar – Eine Ausstellung gegen Gewalt an Frauen zeigt Gesicht

November 2011. Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen eröffnet die Hilfsorganisation Ärzte der Welt am Freitag, 25. November 2011 ab 19.30 Uhr die Foto- und Video-Ausstellung unSCHLAGbar im Weltsalon des Tollwood Winterfestivals in München.

Foto: Lam Duc Hien

Gewalt gegen Frauen hat weltweit viele Gesichter: Vergewaltigung, ökonomische Ausbeutung, häusliche Gewalt, Frauenhandel. Sieben Frauen aus sieben Ländern, die Opfer von Gewalt wurden, sprechen in der Ausstellung für viele Frauen, deren Schicksale anonym und unsichtbar bleiben. Das Ärzte der Welt-Netzwerk unterstützt weltweit Anlaufstellen für Frauen mit Gewalterfahrungen und erhebt die Stimme gegen jede Form von Gewalt gegen Frauen. Mit der Ausstellung unSCHLAGbar beleuchtet Ärzte der Welt verschiedenartige Gewalt gegen Frauen, die sich durch alle Kulturen und alle Gesellschaftsschichten zieht.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 25. November, 19.30 Uhr

Die Menschenrechtsaktivistin Fadumo Korn und Anneliese Coury, ehrenamtliche Mitarbeiterin von Ärzte der Welt in Pakistan, berichten über konkrete Beispiele aus der Projektarbeit zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Es wird um Anmeldung gebeten. Der Eintritt ist frei.

„Den Atem verschlagen“ - Theaterperformance

Am Samstag, den 3. Dezember um 20.30h und am Sonntag, den 4. Dezember jeweils um 12h und 17h präsentiert die Schauspielerin Valerie Thomas die Theaterperformance „Den Atem verschlagen“. Die freche und lebendige Inszenierung stellt das Publikum vor die Frage nach dem Ursprung der Gewalt gegen Frauen. Der Eintritt ist frei.

Gewalt gegen Frauen: Betroffene berichten

Die Ausstellung unSCHLAGbar gibt den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit sich intensiv und auf persönlicher Ebene mit der Thematik auseinanderzusetzen. Die Fotografien werden von Schaufensterpuppen ohne Kopf getragen. Es sind die Fotos, die Gesichter und Farben zeigen und die die traurige Realität von Millionen von Frauen rund um den Globus widerspiegeln.

„Mit dieser Ausstellung möchte ich den Frauen ihre Stimme zurückgeben. Was man nicht mit Worten fassen konnte, habe ich versucht in Bildern darzustellen. [...] Meine Arbeit ist ein Zeugenbericht: Dabei geht es mir nicht darum Mitleid zu erregen, sondern vielmehr darum, die Frauen in Würde zu porträtieren.“ Lâm Duc Hiên, Fotograf der Ausstellung.

Ärzte der Welt setzt sich in vielen Ländern für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen, wie Migrantinnen auf dem Weg nach Europa oder Frauen in bewaffneten Konflikten ein; so zum Beispiel in Haiti, Pakistan und der Demokratischen Republik Kongo. Dabei verfolgt die Organisation einen  vielschichtigen Ansatz: Über die medizinische Versorgung hinaus, bietet Ärzte der Welt den Betroffenen juristischen Beistand und psychologische Betreuung. Außerdem werden durch die Projekte lokale Initiativen darin gestärkt, die Öffentlichkeit hinsichtlich Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren und die Rehabilitation der betroffenen Frauen zu unterstützen.

Die Ausstellung ist bis zum 23. Dezember 2011 Montag bis Freitag von 14 bis 23 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 23 Uhr geöffnet. An Wochenenden beantworten Mitarbeiter und Ehrenamtliche die Fragen der Besucher.
Für die Eröffnung am Freitag, 25. November, ab 19:30 Uhr wird um Anmeldung gebeten. Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Damien PERROT
Tel.: +49 (0) 89 45 23 081-11
Mobil: 0163 / 661 67 10
E-Mail: damien.perrot@aerztederwelt.org

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