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"The Darkroom of Neglect - 34 Bilder gegen das Vergessen"

Die Welt vergisst schnell. Ärzte der Welt-Ausstellung macht Krisen sichtbar

Über 35 000 Münchner(innen) setzen mit ihrem Besuch in der „Dunkelkammer“ von Ärzte der Welt auf dem Münchner Tollwood-Festival ein Zeichen gegen das Vergessen.

 

Ärzte der Welt präsentiert sich zum dritten Mal in Folge auf der Münchner Freiwilligen- Messe im Gasteig

Ärzte der Welt ist mit einer Photoausstellung über die Problematik nichtversicherter Kinder auf der Freiwilligenmesse 2010 vertreten

„In tiefer Dankbarkeit“ - Ein Zeichen der Solidarität für Indonesien

Münchner Mitglieder der Vietnamesischen Diaspora organisierten kurz vor der Jahreswende in der Bayerischen Hauptstadt einen großen Abend der Solidarität zugunsten der Hilfsprogramme von Ärzte der Welt in Indonesien.

Monday, 2010-02-01

„In tiefer Dankbarkeit“ - Ein Zeichen der Solidarität für Indonesien

Münchner Mitglieder der Vietnamesischen Diaspora organisierten kurz vor der Jahreswende in der Bayerischen Hauptstadt einen großen Abend der Solidarität zugunsten der Hilfsprogramme von Ärzte der Welt in Indonesien.

Im Rahmen des abwechslungsreichen Programms mit Tanz und Musik stellte Ärzte der Welt seine Arbeit in Indonesien vor. Dankend erhielt Ärzte der Welt im Anschluss des Abends eine großzügige Spende von knapp 1 200 Euro.

Die Veranstalter des Abends Herr Pham, Herr Le Quang und Herr Ho Si mussten Ende der siebziger Jahre aus Vietnam fliehen und fanden - wie Tausend andere „boat people“ - bei Ihren Indonesischen Nachbarn eine provisorische Zuflucht. Mit dieser Spendenaktion konnten Sie endlich Ihre tiefe Dankbarkeit an Ihren Indonesischen Gastgebern in Ausdruck geben und dabei Menschen in Not helfen.

Das Team von Ärzte der Welt hat sich über die Einladung gefreut, denn die Veranstaltung war auch für die Organisation von besonderer Bedeutung. Die Herren Pham, Le Quang und Ho Si waren damals Augenzeugen des allerersten Einsatzes von Ärzte der Welt im Rahmen der Aktion „Ein Schiff für Vietnam“.

Vor 30 Jahren lenkte eine kleine Gruppe von Ärzten den Blick der Weltöffentlichkeit auf die humanitäre Tragödie auf dem südlichen Chinesischen See. Auf spezielle für diesen Einsatz getrachtete Hospitalschiffe retteten sie viele der vom sicheren Tod bedrohten Bootsflüchtlinge. Diese Gruppe von 15 Ärzten gründete im März 1980 in Frankreich die Organisation „Médecins du Monde“ (dt. Ärzte der Welt).

In Indonesien leistet Ärzte der Welt humanitäre Hilfe für die Opfer des letzten Erdbebens in Sumatra (Oktober 2009). Desweiteren ist die Organisation mit verschiedenen Langzeitprogrammen tätig: Medizinische Grundversorgung, Bekämpfung der Malaria und Verbesserung des Zugangs zur medizinischen Versorgung für benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Mehr Informationen finden Sie dort.

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