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Aktuelles

Ausstellung zum XII. internationalen humanitären Fotowettbewerb Luis Valtueña (3.10.-31.10.2009)

Am Freitag, den 2. Oktober um 19 Uhr wurde die diesjährige Ausstellung „Luis Valtueña International Humanitarian Photographic Award“ zum Thema „Vergessene Krisen im Fokus“ mit einer Vernissage für das öffentliche Publikum feierlich eröffnet. Gezeigt werden die ausgezeichneten Werke des Fotowettbewerbs in der Berliner Urania am Wittenbergplatz.» mehr

Experten und Publikum diskutieren Grundsatzfragen der humanitären Hilfe in Berlin

XI. Kongress „Theorie und Praxis der humanitären Hilfe“, Berlin, 30.-31.10.2009 Unter dem Motto „Taking the Pulse of Humanitarian Action - Reflections on Advocacy, Security, and Climate Change“ sprachen etwa 70 internationale Experten aus Medizin und humanitären Hilfsorganisationen, Politik, internationalem Recht und Wissenschaft, sowie den Medien, über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen und stellten sich den Fragen der über 500 Besucher.» mehr

"The Darkroom of Neglect - 34 Bilder gegen das Vergessen"

Die Welt vergisst schnell. Ärzte der Welt-Ausstellung macht Krisen sichtbar Über 35 000 Münchner(innen) setzen mit ihrem Besuch in der „Dunkelkammer“ von Ärzte der Welt auf dem Münchner Tollwood-Festival ein Zeichen gegen das Vergessen. » mehr

Friday, 2011-09-09

Berlin: Menschen ohne Aufenthaltspapiere: Ihr Recht auf Gesundheit und Zugang zu gesundheitlicher Versorgung in Europa

Am 29. und 30. September 2011. Die Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität (BAG) lädt ein. Die Tagung will europäische Fragen und Perspektiven über den Zugang zu Gesundheitsleistungen von Menschen ohne Papiere bzw. ohne Krankenversicherung diskutieren. Unter den referierenden Gästen sind die Staatsministerin Prof. Maria Böhmer (MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration), Tom Koenigs (MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe) und Dr. Frank Ulrich Montgomery (Präsident der Bundesärztekammer).

Im Artikel 12 des UN-Sozialpaktes, dem 1973 auch die Bundesrepublik zugestimmt hat, wird das Recht auf Gesundheit eines jeden Menschen festgeschrieben. Der jeweilige Staat ist verpflichtet „im Krankheitsfall…medizinische Einrichtungen und ärztliche Betreuung sicherzustellen“. Selbstverständlich soll diese Vorgabe unabhängig vom sozial- und ausländerrechtlichen Status der jeweils Betroffenen gelten.

Alle Staaten Europas missachten aber mehr oder weniger dieses Grundrecht, wenn sie etwa Asylsuchenden und Geduldeten nur eine eingeschränkte medizinische Versorgung einräumen oder Menschen ohne Papiere den Zugang zur Gesundheitsversorgung faktisch versperren.

Am ersten Tag stehen verschiedene Fragen im Vordergrund: Welche Debatten gibt es zu dem Thema? Wie gehen andere EU-Staaten in der Praxis vor? Welche Forderungen erwachsen daraus für die deutsche Politik? Der zweite Tag der Tagung widmet sich der Reflexion europäischer Perspektiven vor dem Hintergrund der Situation in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen die Defizite und Handlungsbedarfe bei uns. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Situation von EU-Bürgerinnen und Bürgenr in Deutschland und ihr Recht auf Gesundheit. Ferner stellen sich verschiedene deutsche Initiativen vor, die Menschen ohne Papiere im Bereich der Gesundheitsversorgung unterstützen.

Veranstalter: Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität. Die BAG ist ein Netzwerk aus Sachverständigender Wissenschaft, der kommunalen Verwaltung, der medizinischen Praxis, der Kirchen, Wohlfahrtsverbänden sowie NGOs (wie „Ärzte der Welt“) und politischen Initiativen.

Neben Nathalie Simmonnot (Ärzte der Welt), die zum Thema “Universal Access to Health Care: Law and Practice in different European countries” referiert, werden auch Dr. Peter Schwick (Vorstandsmitglied und Ehrenamtlicher bei Open.med) sowie Sabrina Schmitt (Projektkoordination Open.med) vor Ort über die Arbeit von Ärzte der Welt berichten.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie dem Veranstaltungsflyer (PDF).

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