Aktuelles
"The Darkroom of Neglect - 34 Bilder gegen das Vergessen"
Die Welt vergisst schnell. Ärzte der Welt-Ausstellung macht Krisen sichtbar
Über 35 000 Münchner(innen) setzen mit ihrem Besuch in der „Dunkelkammer“ von Ärzte der Welt auf dem Münchner Tollwood-Festival ein Zeichen gegen das Vergessen.
Ärzte der Welt präsentiert sich zum dritten Mal in Folge auf der Münchner Freiwilligen- Messe im Gasteig
Ärzte der Welt ist mit einer Photoausstellung über die Problematik nichtversicherter Kinder auf der Freiwilligenmesse 2010 vertreten
„In tiefer Dankbarkeit“ - Ein Zeichen der Solidarität für Indonesien
Münchner Mitglieder der Vietnamesischen Diaspora organisierten kurz vor der Jahreswende in der Bayerischen Hauptstadt einen großen Abend der Solidarität zugunsten der Hilfsprogramme von Ärzte der Welt in Indonesien.
Ärzte der Welt präsentiert die Ausstellung Vergessene Krisen im FOKUS im Kunsthaus Kaufbeuren
Vom 19. März bis zum 27. Juni 2010 präsentiert Ärzte der Welt im Kunsthaus Kaufbeuren die Ausstellung „Vergessene Krisen im FOKUS“. Die Photographien erzählen bewegende Geschichten von Menschen aus Krisengebieten, die von der Öffentlichkeit nach und nach vergessen werden.
Im Fokus stehen 31 ausgewählte Photographien des „XII. Luis Valtueña International Humanitarian Photographic Award“. Die beeindruckenden Arbeiten internationaler Künstler geben Eindrücke aus den Krisengebieten der Welt wieder, dokumentieren aber auch Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht. Aufgabe dieser Bilder ist es außerdem, die Situation der betroffenen Menschen stets im Bewusstsein zu halten und gegen das Vergessen anzugehen.
Bei der Eröffnung am 18. März 2010 betonte Marc Gemeiner, Geschäftsführer von Ärzte der Welt: „Seit Gründung der Organisation in den späten siebziger Jahren arbeitet Ärzte der Welt nach dem doppelten Leitsatz, nicht nur Hilfe leisten sondern auch Menschenrechtsverletzungen öffentlich machen. Mit dieser Ausstellung kommen wir unseren Zielen nach“.
Vor über 100 Gästen bekräftige Susanne Flesche, Leiterin des Kunsthauses Kaufbeuren, den bewussten Kontrast zwischen den Bildern des Luis Valtuena Awardund denen, der parallel laufenden Ausstellung über amerikanische Landschafts- und Architekturphotographie: „Die zwei Ausstellungen könnten nicht gegensätzlicher sein, aber genau das ist auch der Grund, weshalb sich die beiden so gut ergänzen.“
Namensgeber des Wettbewerbs und Fotograf Luis Valtueña kam 1997 als spanisches Mitglied der Organisation bei einem Einsatz in Ruanda ums Leben. Ihm und seinen ebenfalls umgekommenen Kolleginnen und Kollegen Mercedes Navarro, Flors Sirera und Manuel Madrazo widmet Ärzte der Welt den 1998 gestifteten Preis.
Als Gewinner kürte die Jury den aus Nordirland stammenden Fotojournalisten Andrew McConnell. Er spiegelt mit seiner eindringlichen Momentaufnahme die Situation der überfüllten Flüchtlingslager in Nord-Kivu wieder. Im Laufe der letzten zehn Jahre sind 5,4 Millionen Menschen in der Demokratischen Republik Kongo umgekommen. Seit 2004 machen Kinder 47 Prozent der Opfer aus, die in Folge von Konflikten oder auf Grund von Krankheiten wie Malaria, Lungenentzündung, Unterernährung und anderer normalerweise vermeidbarer Krankheiten umgekommen sind.
Wo: Kunsthaus Kaufbeuren, Spitaltor 2, 87600 Kaufbeuren, Tel.: 08341/ 86 44
Wann: Ausstellung vom 19. März bis 27. Juni 2010. Öffnungszeiten: Montags geschlossen, Di- Fr 10:00 bis 17:00 Uhr, Do 10:00- 12:00 Uhr, Sa/ So/ Feiertags 11:00- 17:00 Uhr
Eintritt 5 €


