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Kindersprechstunde in München. Foto: Ärzte der Welt

Die NGO Ärzte der Welt hilft auch in Deutschland.

Deutschland

80.000
Menschen

Leben in Deutschland ohne Krankenversicherung

2.000
Patient(inn)en

unterstützen wir jährlich

85
Prozent

der Hamburger Patient(inn)en sind EU-Bürger

Die Situation

Nicht nur in den sogenannten Entwicklungsländern, sondern auch in Europa setzen wir uns mit Gesundheitsprogrammen für Benachteiligte ein. In Deutschland bieten wir seit über zehn Jahren Menschen, die keinen oder nur eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem haben, kostenlose medizinische Versorgung und Beratung an. Und die Hilfe ist dringend nötig: Denn etwa 80.000 Männer, Frauen und Kinder leben in Deutschland offiziell ohne Krankenversicherung, die Dunkelziffer liegt aber weitaus höher.

Aber auch Menschen mit Krankenversicherung – zum Beispiel Wohnungslose – haben bisweilen Schwierigkeiten beim Zugang zum Gesundheitssystem: Diskriminierungserfahrungen, administrative Schwierigkeiten und mögliche Eigenbeteiligung an den Behandlungskosten hindern sie am Arztbesuch.

Patient im MedMobil Stuttgart. Foto: Ärzte der Welt
Patient im MedMobil Stuttgart. Foto: Ärzte der Welt

News

Nicht alle Menschen können sanktionslos von ihrem Recht auf Gesundheitsversorgung Gebrauch machen. | Foto: Mike Yousaf
07.04.2017

Zum Weltgesundheitstag am 7. April macht Ärzte der Welt darauf aufmerksam, dass Menschen ohne Papiere in Deutschland keinen oder nur einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem haben. Zusammen mit der BAG Gesundheit/Illegalität setzt sich Ärzte der Welt für einen diskriminierungsfreien Zugang zum Gesundheitssystem für diese Menschen ein.

Einweihung des neuen MedMobil in Stuttgart
01.02.2017

Am Freitag, den 3. Februar 2017, wird das neue Ambulanzfahrzeug für das Projekt MedMobil feierlich eingeweiht. Das Fest beginnt um 16 Uhr im Stuttgarter Haus der Diakonie im Innenhof der Evangelischen Gesellschaft (Büchsenstraße 34/36). Träger des Projektes, das Menschen am Rande der Gesellschaft medizinisch versorgt, sind die Vereine Ärzte der Welt und Ambulante Hilfe.

open.med Berlin Kindersprechstunde
10.01.2017

Januar 2017. Gemeinsam mit acht weiteren Organisationen hat Ärzte der Welt in einem offenen Brief an die neue Berliner Regierung deren Ziel begrüßt, den gleichberechtigten Zugang zu Gesundheit zu verwirklichen und sie aufgefordert, die vereinbarten Maßnahmen für die Gesundheitsversorgung von Menschen ohne Krankenversicherung zügig umzusetzen.

Unsere Hilfe

Im Jahr 2016 führten die 15 Sektionen des Ärzte der Welt Netzwerks insgesamt 180 Gesundheitsprogramme in ihren jeweiligen Heimatländern durch. In Deutschland bieten wir mit unseren Projekten open.med in München und Berlin, Ärzte der Welt mobil in München und MedMobil in Stuttgart, sowie Migrantenmedizin westend in Hamburg, Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem medizinische Versorgung an.

Hauptziel unserer Projekte ist es, diese Patient(inn)en mit einem niedrigschwelligen Angebot medizinisch zu versorgen. Wir bieten eine individuelle gesundheitliche, psychosoziale oder sozialrechtliche Beratung und helfen beim Zugang zu weiterführender fachärztlicher Versorgung, dem regulären Gesundheitssystem und zusätzlichen Hilfsangeboten.

Unser Angebot:

Die Angebote stützen sich auf das Engagement von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern: Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierenden, Pfleger(inne)n, Dolmetscher(inne)n, Sozialberater(inne)n, Apotheker(inne)n und Verwaltungskräfte.

... in Stuttgart
aufsuchende und anonyme medizinische Hilfe und Sozialberatung für Wohnungslose, Drogennutzer(innen), Jugendliche und andere Menschen in schwierigen sozialen Lebenssituationen; präventive Maßnahmen wie Spritzentausch, Ausgabe von Kondomen oder Informationen über Hygiene und Ernährung.
… in München, Berlin und Hamburg:
allgemeinmedizinische, kinderärztliche und frauenärztliche Sprechstunden. In München bieten wir zusätzliche Sprechstunden für chronisch und psychisch kranke Menschen an.
… in München:

medizinische Versorgung von Flüchtlingen auf der Durchreise und in Unterkünften für Asylbewerber ohne oder mit eingeschränkter Gesundheitsversorgung - bis zum Sommer 2017.

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