Hungerkrise im Jemen: Jetzt spenden

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Untersuchung eines Kindes im Jemen auf Mangelernährung. Foto: Mohammed Huwais/AFP

Jemen: Alarmstufe Rot

Alarmstufe Rot

 

 

KATASTROPHE IM JEMEN

 

In unserer globalisierten Welt hängt alles zusammen. Durch die Pandemie und die weltweiten Lieferschwierigkeiten hat sich die Lage im Jemen dramatisch verschlechtert:

 

  • Bis jetzt stammte ein Drittel des Weizens für den Jemen aus der Ukraine. Doch Ernten und Lieferungen sind in Gefahr.

 

  • Sauberes Wasser, Lebensmittel und Medikamente - im Jemen fehlt es an allem. Und der Hunger wird immer größer. Trotz humanitärer Hilfe gehen jeden Tag 17,4 Millionen Menschen hungrig ins Bett, darunter Hunderttausende Kinder.

 

  • Die Preise schnellen weiter unaufhaltsam in die Höhe, auch Medikamente werden teurer. Das führt dazu, dass die medizinische Versorgung kaum aufrechtzuerhalten ist.

 

 

Stellen Sie sich vor, Sie müssten entscheiden, ob Sie Medikamente oder Nahrungsmittel kaufen. Weil für beides das Geld nicht reicht.

 

Wir müssen jetzt handeln! Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende. Damit Menschen im Jemen und in Krisenregionen überall auf der Welt eines nicht verlieren müssen: ihre Gesundheit – die eigene und die ihrer Kinder.

JETZT SPENDEN!

 

Unsere Hilfe

 

Schon seit 2007 helfen wir im Jemen, mit derzeit rund 100 Fachkräften:

 

 

  • Wer schwach ist, hat auch Krankheiten wie Cholera und Diphtherie wenig entgegenzusetzen. Ärzte der Welt leistet daher dringend benötigte Basisgesundheitsversorgung und behandelt Menschen mit psychischen Belastungen.

 

  • Derzeit unterstützen wir zehn Gesundheitszentren im Süden des Landes in Aden, Lahj und Abyan, um die Versorgung mit Impfungen, Medikamenten und wichtiger medizinischer Ausrüstung zu gewährleisten. Aber auch in Marib, wo weiter schwere Gefechte ausgetragen werden, sind wir vor Ort, um Menschen medizinisch zu versorgen.

 

Für viele sind wir die einzige Chance auf Hilfe. Und das nicht nur im Jemen, sondern weltweit in Krisenregionen.

Bitte helfen Sie mit, die medizinische Versorgung für Menschen in Not zu sichern! Die Krisen sind global, unsere Solidarität ist es auch. Danke, dass Sie uns beistehen.

 

Weitere Informationen über unsere Aktivitäten im Jemen finden Sie auf unserer Länderseite.

  • In einer Gesundheitseinrichtung im Jemen werden Babys versorgt. Foto: Ärzte der Welt

    Die Geschichte von Aisha*

    Aisha* erwartete Zwillinge und wurde in unsere Gesundheitsstation gebracht. Durch Mangelernährung war sie bereits völlig geschwächt. Wir konnten sie mit Medikamenten und stärkenden Infusionen versorgen, sodass sie zu Kräften kam und ihre beiden Kinder zur Welt bringen konnte. Aber eines der Kleinen hat es leider nicht geschafft. Trotz tiefer Trauer ist Aisha dankbar, denn ohne medizinische Hilfe hätten alle drei die Geburt nicht überlebt.

     

    * Zum Schutz ihrer Persönlichkeit nennen wir die junge Mutter mit geändertem Vornamen. Bei dem Foto handelt es sich um ein Symbolbild.

  • Der Ärzte der Welt Generalkoordinator Waqas Ahmed

    Waqas Ahmed, Generalkoordinator im Jemen

    „Eine der Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, ist die psychische Gesundheit. Davon sind auch unsere eigenen Kolleg*innen betroffen. Viele haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, da sie mit ihrem täglichen Leben zu kämpfen haben und sich um ihre Familien kümmern müssen. [...] Die Menschen haben das Gefühl, dass der Krieg nie endet und sie nirgendwo hin können.

    Was wir tun, wird von den Behörden und den Gemeinden selbst sehr geschätzt. Wir unterstützen über 260 Gesundheitsbeamte finanziell. Das bedeutet Unterstützung für 260 Familien. Und dann sind da noch die Menschen, die von den Gesundheitseinrichtungen profitieren, die wir unterstützen. Zurzeit erreichen wir mit unserer Arbeit rund 322.000 Menschen.“