Hungerkrise im Jemen: Jetzt spenden

Jetzt Spenden

Untersuchung eines Kindes im Jemen auf Mangelernährung. Foto: Mohammed Huwais/AFP

Jemen: Alarmstufe Rot

 

 

KATASTROPHE IM JEMEN

 

In unserer globalisierten Welt hängt alles zusammen. Auch wir hier in Deutschland spüren am Rande die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. Die Menschen im Jemen aber trifft der Krieg in der Kornkammer der Welt mit voller Wucht:

 

  • Bis jetzt stammte ein Drittel des Weizens für den Jemen aus der Ukraine. Doch Ernten und Lieferungen sind in Gefahr.

 

  • Sauberes Wasser, Lebensmittel und Medikamente - im Jemen fehlt es an allem. Und der Hunger wird immer größer. Trotz humanitärer Hilfe gehen jeden Tag 17,4 Millionen Menschen hungrig ins Bett, darunter Hunderttausende Kinder.

 

  • Die Preise schnellen weiter unaufhaltsam in die Höhe, auch Medikamente werden teurer. Das führt dazu, dass die medizinische Versorgung kaum aufrechtzuerhalten ist.

 

 

Es ist kaum vorstellbar, aber die humanitäre Lage im Jemen wird sich im zweiten Halbjahr 2022 weiter verschlechtern. Die Auswirkungen auf die Gesundheit werden enorm sein.

 

Wir müssen jetzt handeln! Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende. Damit Menschen im Jemen und in Krisenregionen überall auf der Welt eines nicht verlieren müssen: ihre Gesundheit – die eigene und die ihrer Kinder.

JETZT SPENDEN!

 

Unsere Hilfe

 

Schon seit 2007 helfen wir im Jemen, mit derzeit rund 100 Fachkräften:

 

 

  • Wer schwach ist, hat auch Krankheiten wie Cholera und Diphtherie wenig entgegenzusetzen. Ärzte der Welt leistet daher dringend benötigte Basisgesundheitsversorgung und behandelt Menschen mit psychischen Belastungen.

 

  • Derzeit unterstützen wir zehn Gesundheitszentren im Süden des Landes, um die Versorgung mit Impfungen, Medikamenten und wichtiger medizinischer Ausrüstung zu gewährleisten. Aber auch in Marib, wo weiter schwere Gefechte ausgetragen werden, sind wir vor Ort, um Menschen medizinisch zu versorgen.

 

Für viele sind wir die einzige Chance auf Hilfe. Und das nicht nur im Jemen, sondern weltweit in Krisenregionen.

Bitte helfen Sie mit, die medizinische Versorgung für Menschen in Not zu sichern! Die Krisen sind global, unsere Solidarität ist es auch. Danke, dass Sie uns beistehen.

 

Hier finden Sie mehr Hintergrundinfos zum Jemen und Berichte aus den letzten Jahren.

  • Eine Frau im Jemen hält ein Baby in ihren Armen. Foto: Mohammed Huwais/AFP

    Die Geschichte von Aisha*

    Aisha* erwartete Zwillinge und wurde in unsere Gesundheitsstation gebracht. Durch Mangelernährung war sie bereits völlig geschwächt. Wir konnten sie mit Medikamenten und stärkenden Infusionen versorgen, sodass sie zu Kräften kam und ihre beiden Kinder zur Welt bringen konnte. Aber eines der Kleinen hat es leider nicht geschafft. Trotz tiefer Trauer ist Aisha dankbar, denn ohne medizinische Hilfe hätten alle drei die Geburt nicht überlebt.

     

    * Zum Schutz ihrer Persönlichkeit nennen wir die junge Mutter mit geändertem Vornamen. Bei dem Foto handelt es sich um ein Symbolbild.