Jetzt Spenden

Kinder in einem kenianischen Dorf. Foto: Jelle Boone

Ärzte der Welt: Dürre und Hunger in Kenia

Kenia

Nothilfe
3,5
Millionen

Menschen sind von Hunger bedroht

2,7
Millionen

Menschen brauchen dringend sauberes Trinkwasser

175
Tausend

Kinder können wegen der Dürre nicht zur Schule gehen

Die Situation

Millionen Männer, Frauen und Kinder sind in Kenia von Lebensmittelknappheit bedroht. Ärzte der Welt hilft in den besonders gefährdeten Bezirken Isiolo und Lamu.
Isiolo County, nördlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi, ist von einer verheerenden Dürre betroffen, nachdem es dort seit Ende 2016 kaum geregnet hat. Lebensnotwendige Ernten blieben daher aus und viele Menschen leiden Hunger. Kinder, die unter Mangelernährung leiden, müssen dringend vor ihrem fünften Lebensjahr behandelt werden, um bleibende Entwicklungsschäden zu verhindern. Doch zahlreiche Dörfer in Isiolo sind viele Kilometer Fußmarsch vom nächsten Krankenhaus entfernt.

Lamu wird regelmäßig von der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab heimgesucht

Lamu ist ein abgelegener Bezirk im Osten Kenias, der sich über das Festland und 65 Inseln erstreckt.  Die meisten der Inseln sind nur schwer zu erreichen. Medizinisches Personal ist rar, da Ärzte und Krankenpfleger mit ihren Familien oft lieber in großen Städten wie Nairobi oder Mombasa leben, weil es dort bessere Schulen und Infrastruktur gibt.
Obwohl sie äußerst engagiert sind, können die Mitarbeiter des Bezirkskrankenhauses in Lamu den Patienten oft nicht einen so hohen Versorgungsstandard bieten, wie sie es gerne möchten. Vielen mangelt es an grundlegender Ausbildung.  Hochwertiges gespendetes Equipment wurde in der Vergangenheit oft nicht genutzt oder ging kaputt, weil Mitarbeiter nicht wussten, wie man es verwendet und instand hält. Zu allem Überfluss wird der Bezirk in den vergangenen Jahren  regelmäßig von der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab heimgesucht.  

 

Kinder in einem kenianischen Dorf. Foto: Jelle Boone
Kinder in einem kenianischen Dorf. Foto: Jelle Boone

Unsere Hilfe

In Isiolo haben wir als Reaktion auf die Dürre ein Notfallprogramm ins Leben gerufen. Ärzte der Welt-Mitarbeiter besuchen mehrmals pro Woche abgelegene Dörfer, um schwangere und stillende Frauen sowie Kinder unter fünf Jahren auf Mangelernährung zu untersuchen. Daneben bieten wir auch eine Basisgesundheitsversorgung an.

In Lamu helfen wir dem Bezirkskrankenhaus, Mitarbeiter zu finden und diese auch zu halten.  Wir beraten Assistenzärzte  und konnten Experten in Großbritannien gewinnen, die über eine spezielle App das medizinische Personal in Lamu aus der Ferne unterstützen. Wenn nötig, ermöglicht Ärzte der Welt ihnen kurze Aufenthalte vor Ort, um Fortbildungen durchzuführen.

Wir finanzieren außerdem den medizinischen Koordinator der kenianischen Organisation Safari Doctors, die Gesundheitspersonal und Medikamente per Boot auf Lamus abgelegene Inseln bringt.  All diese Maßnahmen helfen dabei, eine nachhaltige Versorgung der Menschen in der Region zu gewährleisten.

Ihre Unterstützung

Spenden

Helfen Sie mit!

Informieren

Unser Newsletter.

Arbeiten Sie mit!

Unsere Stellenangebote.