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Flüchtlingscamp in Bosaso | Foto: BR

Hungersnot in Somalia: Spenden für Nothilfe von Ärzte der Welt

Somalia

Nothilfe
50.000

Binnenvertriebene leben in Bosaso

1/3

der Schwangerschaften wird medizinisch versorgt

14%

aller Kinder sterben vor ihrem 5. Geburtstag

 

Die Situation

Somalia leidet seit 20 Jahren unter Bürgerkrieg und politischer Instabilität, und ein Ende ist aktuell nicht abzusehen. Mittlerweile konzentrieren sich die bewaffneten Kämpfe auf den Süden des Landes, was große Teile der Zivilbevölkerung zwingt, in den Norden fliehen. Durch die Hungersnot und den Krieg sind 6,7 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen (OCHA, Stand Mai 2017). 

Dort treffen verschiedene Flüchtlingsbewegungen aufeinander: Binnenvertriebene aus dem Süden, Flüchtlinge, die versuchen die arabische Halbinsel zu erreichen, Menschen aus Äthiopien und aus Eritrea, aber auch - in umgekehrter Richtung - Flüchtlinge aus dem Jemen.Tausende Menschen haben auf diesen Routen 2015 die somalische Stadt Bosaso am Golf von Aden passiert. 50.000 Menschen leben mittlerweile in ursprünglich zur Nothilfe errichteten, mittlerweile aber längs zur Dauereinrichtung gewordenen Camps an den Rändern der Stadt.

90 Prozent der Kinder werden zu Hause geboren.

 

Die Kombination von fehlender Infrastruktur und kulturellen Hemmschwellen führt dazu, dass vor allem die somalischen Frauen kaum medizinisch versorgt werden. Die Mütter- und Kindersterblichkeit ist eine der höchsten weltweit. Tatsächlich wird nur ein Drittel der Schwangerschaften überhaupt betreut. 90 Prozent der Kinder werden zu Hause geboren. Nur 14 Prozent der Frauen haben Zugang zu Verhütungsmitteln.

Frauengesundheit mit all ihren Aspekten - Familienplanung, Schwangerschaftsvorsorge und Geburt, sexuelle Gewalt und die Folgen weiblicher Genitalverstümmelung (98 Prozent der Frauen sind davon betroffen) - werden insgesamt kaum thematisiert.
 

Medizinische Einrichtung in Bosaso. Foto: Ärzte der Welt
Medizinische Einrichtung in Bosaso. Foto: Ärzte der Welt

News

Hungerskrise in Somalia. Wir helfen. Foto: Ärzte der Welt
24.05.2017

In Somalia leiden 185.000 Kinder unter Mangelernährung und weitere sieben Millionen Menschen stehen vor einer akuten Hungersnot. Ein neues mobiles Team von Ärzte der Welt führt Behandlungen und Screenings für mangelernährte Kinder und Erwachsene durch und sorgt für Notfalltransporte in Gesundheitsstationen für stark unterernährte Menschen.

Menschen in Somalia, Äthiopien und Yemen leiden unter Hunger und der Cholerakrise. Foto: Jelle Boone
18.05.2017

Mehrere afrikanische Länder, darunter Äthiopien und Somalia, und der Jemen sind zurzeit mit der schlimmsten Hungerkrise seit Jahren konfrontiert. Der Ausbruch der Cholera verschlimmert die Situation erheblich. Ärzte der Welt erweitert die Hilfsmaßnahmen und ruft die Internationale Gemeinschaft zum sofortigen Handeln auf. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende.

Unsere Hilfe

Frauen & Kinder

Frauen und Kinder versorgen

Ärzte der Welt ist seit 2011 in Bosaso aktiv und arbeitet eng mit einer lokalen Nichtregierungsorganisation zusammen. Das Programm zur medizinischen Grundversorgung und zur Versorgung von Müttern und Kindern richtet sich sowohl an Binnenvertriebene und Flüchtlinge als auch an die ansässige Bevölkerung.

Ärzte der Welt unterstützt in dieser Region acht Gesundheitszentren, die rund um die Uhr geöffnet haben und bis zu 50.000 Menschen versorgen können. Knapp 70 Prozent der Patienten kommen aus den Flüchtlingscamps, überwiegend Frauen und Kinder. 
 

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Somalia: Mütter und Kinder im Fokus. Video: Ärzte der Welt

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