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150 junge Frauen beginne jedes Jahr eine Hebammenausbildung mit Unterstützung von Ärzte der Welt. Foto: Ärzte der Welt

Ärzte der Welt: Hebammen für Mutter und Kind in Togo

Togo

150
Frauen

beginnen pro Jahr eine Hebammenausbildung

3
medizinische Fachkräfte

kommen auf 10.000 Einwohner

450
Schülerinnen

sind aktuell in der Ausbildung

Die Situation

Die Gesundheitsversorgung in Togo ist besonders auf dem Land bei weitem nicht ausreichend. Jeden Tag sterben Frauen in Folge einer Komplikation während der Schwangerschaft, der Geburt oder innerhalb der Zeit des Wochenbettes. Auch  Neugeborenen leiden unter der schlechten Versorgung: Mehr als ein Drittel der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren ereignet sich während der ersten 28 Tage ihres Lebens. Auch erleiden viele Kinder irreversible Gesundheitsschäden.

Togo ist unter den zehn Ländern mit der höchsten Totgeburtenrate.

Dabei spielen die Qualität der Ausbildung, die Anzahl der Hebammen und ihre Verteilung im Land eine entscheidende Rolle. 2015 gehört Togo weiterhin zu den 49 Ländern mit der höchsten Mütter- und Kindersterblichkeit und zu den 10 Ländern mit der höchsten Totgeburtenrate. Die Kindersterblichkeitsrate lag im Jahr 2015 immer noch bei 78 von 1000 Geburten, die Müttersterblichkeit bei 368 von 1000 Lebendgeburten.

Gesundheitsstation in der Stadt Yadé-Bohou. Foto: Carolin Bader
Gesundheitsstation in der Stadt Yadé-Bohou. Foto: Carolin Bader

News

Hebamme versorgt junge Mutter in Togo. Foto: Ärzte der Welt
23.06.2017

Seit 2012 engagiert sich Ärzte der Welt in Togo in der Aus- und Weiterbildung von Hebammen. Ziel ist es, Schwangere, Mütter und ihre Babys in den ländlichen Gebieten besser medizinisch zu versorgen. Projektreferentin Carolin Bader war vor Ort und ist von der Praxisnähe der Ausbildung und dem Engagement der Projektpartner begeistert.

Unsere Hilfe

Seit 2012 engagiert sich Ärzte der Welt in Togo in der Aus- und Weiterbildung von Hebammen. Ziel ist es, Schwangere, Mütter und ihre Babys besser medizinisch zu versorgen und so die hohe Sterblichkeitsrate zu senken. „Ein Schwerpunkt unseres Projekts ist es, die Ausbildung im strukturschwachen Norden des Landes zu fördern. Ärzte der Welt stellt dafür Unterrichts- und Übungsmaterial zur Verfügung

und bietet Trainings für das Personal in den Schulen in Kara und Lomé an. Seit 2016 unterstützen wir auch die Hebammenschule in Sokodé“, so Carolin Bader, Projektreferentin für Togo. Pro Jahr beginnen 150 Frauen eine Hebammen-Ausbildung mit Unterstützung von Ärzte der Welt – derzeit sind 450 Schülerinnen im Ausbildungsprogramm.

Dieses Programm wird von Sternstunden mitfinanziert.

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