Jetzt Spenden

Ärzte der Welt vor einem Flüchtlingscamp in Jordanien Foto: Clément Mahoudeau

Ärzte der Welt hilft syrischen Flüchtlingen in Jordanien

Jordanien

Nothilfe
628.000

geflüchtete Syrer befinden sich im Land

200.000

Konsultationen in den Gesundheitszentren von Ärzte der Welt

18.000

geflüchtete Syrer erhielten psychologische Hilfe

Die Situation

Seit 2011 hat der syrische Konflikt Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Viele fliehen in die benachbarten Länder. In Jordanien machen syrische Flüchtlinge heute mehr als 10 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Die meisten leben im Norden des Landes, in städtischen Gebieten und in Lagern, vor allem in den Camps Zaatari und Azraq.

Syrische Flüchtlinge machen mehr als 10 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

Auch wenn Jordanien die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 nicht unterzeichnet hat, verhält sich die Regierung eher positiv, wenn es um die Aufnahme von Syrern geht. Dennoch ist die Situation aufgrund der eigenen sozioökonomischen Herausforderungen des Landes instabil.
Seit Ende 2014 sind die Flüchtlinge daher gezwungen, sich finanziell an Behandlungen in den nationalen medizinischen Zentren zu beteiligen. Weil Flüchtlinge nur begrenzt Zugang zum jordanischen Arbeitsmarkt haben, ist es für sie jedoch schwer, oder gar unmöglich, diese Kosten zu tragen.  

Im Lager vom Zaatari, Jordanien. Foto: Olivier Papegnies
Im Lager vom Zaatari, Jordanien. Foto: Olivier Papegnies

Unsere Hilfe

KRISENOPFER

Medizinische Versorgung syrischer Flüchtlinge

In den nördlichen Bezirken, die die meisten syrischen Flüchtlinge aufnehmen, hat Ärzte der Welt ein Gesundheitszentrum in Ramtha und eines im Lager Zaatari eingerichtet. Dort sind die wichtigsten Medikamente verfügbar und chronisch Kranke erhalten Unterstützung. Auch Gesundheitserziehung, Impfungen von Kleinkindern, Beratungen für die Familienplanung und Schwangerschaftsbegleitung werden angeboten.

Psychologen stehen in den Gesundheitszentren ebenfalls zur Verfügung. Die Ärzte der Welt-Allgemeinmediziner sind geschult, psychische Störungen zu erkennen und die gravierendsten Fälle an spezialisiertes Personal weiterzuleiten.

Daneben hat Ärzte der Welt die medizinische Infrastruktur in den ländlichen Gebieten von Ramtha verbessert.

Ärzte der Welt setzt sich für syrische Flüchtlinge in Jordanien ein. Foto: Thierry du Bois
Ärzte der Welt setzt sich für syrische Flüchtlinge in Jordanien ein. Foto: Thierry du Bois
Rückblick
2006
Ärzte der Welt schickt ein Team nach Jordanien, um den Einsatz im Irak zu koordinieren
2011
Kriegsbeginn in Syrien – Ärzte der Welt bietet in den jordanischen Transitlagern medizinische Grundversorgung an
2012
Eröffnung eines Zentrums für medizinische Grundversorgung in Ramtha und eines Gesundheitszentrums im Flüchtlingslager Zaatari
2013
Eröffnung eines zweiten Zentrums in Zaatari, mit Schwerpunkt auf mentalen Erkrankungen und psychosozialen Störungen

Ihre Unterstützung

Informieren

Unser Newsletter.

Spenden

Helfen Sie mit!

Arbeiten Sie mit!

Unsere Stellenangebote.