Jemen



Jemen: Einsatz gegen Hunger und Cholera

Vor allem Kinder sind im Jemen von der Cholera bedroht. Foto: Jean Baptiste Lopez

Juni 2017. Seit über zwei Jahren herrscht im Jemen Krieg. Hunderttausende Menschen mussten fliehen, leiden an Hunger und mangelnder medizinischer Versorgung. Wir sprachen mit Wafa’a Alsaidy, Koordinatorin des Jemen-Einsatzes von Ärzte der Welt, über die Not der Zivilbevölkerung und die Arbeit von Ärzte der Welt. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende.» mehr


Jemen - Tragödie immensen Ausmaßes

Viele Kinder im Jemen leiden durch den jahrelangen Bürgerkrieg unter Mangelernährung. Foto: AFP

Genf, 25.April 2017. Im Jemen sind 500.000 Kinder vom Hungertod bedroht. Die internationale Gemeinschaft traf sich deshalb zu einer Geberkonferenz und beriet über Hifsmaßnahmen. Die rund 50 beteiligten Länder einigten sich auf eine Zahlung von insgesamt 1,1 Milliarden Dollar – benötigt werden jedoch mindestens 2,1 Milliarden Dollar. Die Lage im Jemen bezeichnete der UN-Generalsekretär António Guterres als "größte Hungerkrise" weltweit. Helfen Sie mit Ihrer Spende.» mehr


Afrika und Jemen: Millionen Menschen von Hungertod bedroht

Hungernde Mädchen in Nigeria warten auf Hilfe. Foto: Reuters

In Nigeria und Somalia, im Südsudan und Jemen bahnt sich eine Hungerkatastrophe an. Die Vereinten Nationen befürchten, dass etwa 1,4 Millionen Kinder wegen schwerer Mangelernährung sterben könnten. Eine Ausweitung unserer Hilfe ist dringend nötig. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende.» mehr


Gefahr von Hungersnot in Afrika und im Jemen

Infolge der Eskalation des Konflikts verschlechterte sich die humanitäre Lage für die Bevölkerung im Jemen dramatisch.

In Nigeria, Somalia, dem Südsudan und dem Jemen bahnt sich eine Hungerskatastrophe an. Die Vereinten Nationen befürchten, dass etwa 1,4 Millionen Kinder zurzeit vom Hungertod bedroht sein könnten. Ärzte der Welt ist in der Region seit langem tätig, im Jemen wird bereits ein spezielles Programm gegen Mangel- und Unterernährung realisiert. » mehr


Jemen: Ärzte der Welt evakuiert Mitarbeiter und stoppt Aktivitäten vorläufig

Ganze Städte sind zerstört, Jemen befindet sich in einer humanitären Notsituation ungeahnter Größenordnung. Foto: Ärzte der Welt

06.09.2016. Immer intensivere Bombardements und ein erneuter Anstieg von Gewalt zwingt Ärzte der Welt dazu, seine Mitarbeiter aus dem Gebiet Sanaa im Jemen abzuziehen. Ärzte der Welt fordert die Umsetzung eines sofortigen Waffenstillstandes, um die Entsendung von Hilfe zu ermöglichen und auf die eklatante humanitäre Notlage reagieren zu können. » mehr


Weltweit ignoriert: Die Humanitäre Katastrophe im Jemen

Acht von zehn Menschen in Jemen haben keinen Zugang zu Trinkwasser, sehr vielen fehlt die medizinische Versorgung. Foto: © Mohamed Al-Sayaghi / Reuters

März 2016. Vor einem Jahr begann der Militäreinsatz von Koalitionsstreitkräften arabischer Staaten unter der Führung Saudi-Arabiens gegen die schiitischen Huthi-Rebellen in Jemen. Nun schlagen Ärzte der Welt und fünf weitere internationale Nicht-Regierungs-Organisationen, die im Jemen tätig sind, Alarm: über eine der schlimmsten humanitären Katastrophen dieser Zeit. Jemen stürzt ins Chaos. Doch dies wurde bisher weltweit ignoriert. » mehr


Jemen: Ärzte der Welt hilft den Opfern

April 2015. Ärzte der Welt unterstützt die öffentlichen Strukturen in Aden sowie eine jemenitischen Organisation ehrenamtlich arbeitender Pfleger(innen). Medizinische Ausstattung und chirurgisches Equipment ist auf dem Weg in die Provinz Aden, um Zivilisten, die ersten Opfer dieses Konflikts, medizinisch zu versorgen.» mehr


Jemen: Basisgesundheitsversorgung für Flüchtlinge im eigenen Land

September 2012: Im Nordwesten des Jemen gab es zuletzt 2009 mehrere heftige kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den sogenannten Houthi-Rebellen und der Zentralregierung des Landes. Durch die Kämpfe wurden über 250.000 Menschen in der Provinz Sa’ada vertrieben und mussten in Flüchtlingslagern unterkommen. Dort ist die Situation mehr als prekär: medizinische Einrichtungen sind entweder weit entfernt oder nur schwer zu erreichen. Seit mehreren Jahren stellt „Ärzte der Welt“ den Zugang zur...» mehr


Humanitäre Hilfe für die vom Konflikt betroffene Bevölkerung im Nordjemen

Juli 2011. Der Jemen gilt als das ärmste Land der arabischen Welt. Rund 50 Prozent der Menschen leben hier unterhalb der Armutsgrenze. Die Gesundheitsindikatoren des Landes zählen zu den schlechtesten in Asien. Die Lebenserwartung der Menschen beträgt nur 54 Jahre. Auch knapp zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung des Nordens mit dem Süden des Landes ist die innenpolitische Lage des Landes kritisch: Immer wieder flammen Stammeskonflikte, Unabhängigkeitsbewegungen und andere Konflikte mit...» mehr


Konflikt im Jemen: Ärzte der Welt startet zwei neue Projekte

Februar 2010. Ärzte der Welt mobilisiert medizinische Einsatzteams in den nordwestlichen Gouvernoraten Hajjah und Sa`dah um den Flüchtlingen und den Anwohnern einen Zugang zu medizinischer Versorgung zu verschaffen. » mehr


Wiederausbruch des Konflikts in Jemen

August 2009. Seit August 2009 wurden nach einer Offensive der jemenitischen Zentralregierung gegen die Al-Houthi-Rebellen im Regierungsbezirk Saada 35 000 Menschen zu Flüchtlingen. Ärzte der Welt hilft.» mehr