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Eine Besucherin kam aus Stuttgart angereist, ein Paar war aus Würzburg gekommen – extra für die Ausstellung „7 Milliarden Andere“ im Weltsalon des Münchner Tollwood Winterfestivals. Den Mittelpunkt der Ausstellung bildeten überdimensionale Bildschirme auf denen in kurzen Filmsequenzen Menschen aus 84 Ländern zu sehen waren. Vor laufender Kamera gewährten sie Einblicke in ihr Leben und sprachen über ihre Haltung zu Themen wie Glück und Liebe, Gesundheit, Freude und Angst.

Realisiert hatte das Projekt Yann Arthus-Bertrand, einer der berühmtesten Fotografen der Welt. Fünf Jahre war er um die Welt gereist, und Ärzte der Welt ermöglichte ihm und seinem Team dabei Begegnungen mit Menschen in unterschiedlichsten Kulturen und Lebenssituationen. Viele von ihnen waren Patientinnen und Patienten aus Ärzte der Welt-Projekten.

Erstmals war diese Ausstellung nun in Deutschland zu sehen – und sie war ein voller Erfolg: 30 000 Besucher/-innen wurden im Weltsalon gezählt. Zur Eröffnungsveranstaltung sprach der Vorstandsvorsitzende von Ärzte der Welt, Prof. Heinz-Jochen Zenker, und auch die Projektverantwortliche der Stiftung GoodPlanet, Galitt Kenan, war mit ihrem Team eigens aus Paris angereist. „Eine wunderbare Installation habt ihr hier realisiert; eine der interessantesten, die ich in all den Jahren, in denen wir das Projekt in vielen Ländern gezeigt haben, sehen konnte,“ lautete das Lob der Pariserin.

Peter Strache, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Ärzte der Welt, war während der vier Wochen immer wieder als Betreuer vor Ort. Er kümmerte sich um die Materialien am Infostand und gab Auskunft über unsere Projektarbeit. „Die meisten Besucher/-innen waren sehr aufgeschlossen, haben sich oft eine halbe Stunde oder länger bei uns aufgehalten. ‚Toll, was ihr da auf die Beine gestellt habt’, war anschließend zu hören“. Im Laufe der Zeit seien immer mehr Interessierte gekommen, auf Empfehlung und durch Mund-zu-Mund-Werbung. Und auch für ihn selbst sei die Ausstellung bereichernd gewesen: „Was die Menschen in den Filmen über sich und ihre Einstellung zum Leben in allen möglichen Facetten gesagt haben, hat auch meinen Blick verändert, und ich habe erkannt: Aha, so kann man das also auch sehen. Für mich haben sich dadurch neue Türen, neue Fenster geöffnet“.

Mehr zum Projekt "7 Milliarden Andere" finden Sie auf www.7milliardenandere.org


Eine Kooperation zwischen Ärzte der Welt und GoodPlanet

Er ist einer der berühmtesten Fotografen der Welt und hat mit seinen faszinierenden Bildern „die Erde von oben” für uns entdeckt. Jetzt hat Yann Arthus-Bertrand, unterstützt von Ärzte der Welt, ein neues, ebenso verblüffendes wie faszinierendes Projekt realisiert. Er bereiste mit einem Film-Team fünf Jahre die Welt und stellte 6000 Menschen in 84 Ländern vor laufender Kamera die gleichen Fragen: Was macht Ihnen die größte Freude? Was ist für Sie der Sinn des Lebens? Wovor haben Sie Angst? Wie leben Sie? Was bedeutet für Sie Gesundheit, was Liebe? Die Antworten auf diese und über 40 weitere Fragen zeichnen ein beeindruckendes, höchst intimes Bild davon, was jeden einzelnen von uns mit den sieben Milliarden Mitbürgern auf Erden verbindet und was uns unterscheidet.

Sei es in Afghanistan oder Kenia, in Kambodscha, Mali oder Bolivien: Die Mitarbeiter/-innen von Ärzte der Welt ermöglichten den Teams der Stiftung GoodPlanet Begegnungen mit jungen und alten Menschen, mit Männern und Frauen, mit Bürgern in abgelegenen Gebieten oder in den Slums der Großstädte. Bewegende Momente hinter und vor der Kamera sind daraus entstanden. Ein einzigartiges dokumentarisches Werk über das, was für die Menschen im 21. Jahrhundert wichtig ist – im Guten wie im Schlechten. Ein Werk, das berührt und zum Nachdenken anregt. Inmitten des Weltsalon-Lebens „trifft“ der Besucher einen Menschen, der ihm von seinem Leben erzählt, einen von sieben Milliarden.