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Palästinensische Gebiete


#OpenGaza - Vor zwei Jahren war Gaza 51 Tage lang intensiver Bombardierungen ausgesetzt. Nur 10 Prozent dieser Häuser wurden bis heute wieder aufgebaut. Auch die medizinische Versorgung ist weiterhin mangelhaft. Ärzte der Welt fordert zusammen mit der AIDA-Koalition, einem Verbund von über 100 internationalen Hilfsorganisationen, ein Ende der Blockade. » Petition


Mobile Kliniken in Gaza

Zwei mobile Kliniken von Ärzte der Welt bringen in Gaza medizinische Grundversorgung zu Menschen, die in Schulen leben, weil ihre Häuser noch zerstört sind.

Gaza: Leben in Trümmern

  • @Sacha Petryszyn

    August 2014. Nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas scheint eine dauerhafte Waffenruhe weiter entfernt denn je, die Hoffnung auf baldigen Frieden schwindet. Derweil bietet sich in Gaza ein Bild der Zerstörung: Weite Teile der Region, besonders im Grenzbereich, liegen in Trümmern; die Menschen leben in den Ruinen ihrer Häuser. Besonders dramatisch ist die Lage in Beit Hanoun, im Norden des Gaza-Streifens, wo auch Ärzte der Welt tätig ist.

  • @Sacha Petryszyn

    Ein Mitarbeiter von Ärzte der Welt begutachtet die Schäden an der Abteilung für Kinderheilkunde des Beit Hanoun Krankenhauses.
    Ärzte der Welt plant derzeit erste Maßnahmen, um die Basis-Gesundheitszentren wieder aufzubauen.

  • @Sacha Petryszyn

    Kinderklinik im Beit Hanoun Hospital: Am Tag nach den Angriffen bot sich den Mitarbeitern von Ärzte der Welt ein Bild der Verwüstung.
    Seit Ende Juli bietet eine Hotline den medizinischen Mitarbeitern psychologische Betreuung an

  • @Sacha Petryszyn

    Durch die Bombardierungen kam in der Kinderklinik des Beit Hanoun Krankenhauses ein zwei Jahre altes Kleinkind ums Leben; fünf Personen wurden verletzt.

  • @Sacha Petryszyn

    Notdürftige Behausung inmitten von Trümmern.

  • @Sacha Petryszyn

    Zerstörungen am Zentrum für medizinische Grundversorgung (PHCC) in Beit Hanoun – einem früheren Projektpartner von Ärzte der Welt.
    Vergangene Woche konnte in Gaza-Stadt die erste mobile Klinik von Ärzte der Welt die Arbeit aufnehmen. Zwei Ärzte und zwei Krankenschwestern betreuen pro Tag etwa 90 Patienten, die vor allem an Durchfall oder Krätze leiden.

  • @Sacha Petryszyn

    Immer noch fröhlich: Jungen vor zerbombten Häusern in der Nachbarschaft von Beit Hanoun. In dieser Gegend konnten sich die meisten Menschen wegen entsprechender Warnungen vor den Angriffen in Sicherheit bringen.



Gaza: Menschenwürde in der Krise

Die Zukunft ist ungewiss für diese beiden palästinensischen Jungendlichen.

Juni 2015 - 2014 war ein schweres Jahr für die palästinensischen Bewohner des Gazastreifens. Im Juli und August tobte 50 Tage lang ein Krieg, dem über 2000 Menschen zum Opfer fielen, mehr als 10.000 wurden verletzt. Ärzte der Welt unterstützte vor Ort ein medizinisches Projekt der Aus- und Fortbildung für Notfalleinsätze. Zwei Mitarbeiterinnen von Ärzte der Welt München besuchten Anfang 2014 – einige Monate vor Ausbruch des Krieges – die Region.» mehr


Bericht: Regierungen lassen Menschen in Gaza im Stich

Berlin, Bonn, Frankfurt/Main, München, 13.4.2015. Die Weltgemeinschaft hat ihr Versprechen gebrochen, für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens zu sorgen, der durch den letztjährigen bewaffneten Konflikt zerstört wurde. Internationale Geberstaaten hatten im Oktober vergangenen Jahres bei einer Konferenz in Kairo 3,5 Milliarden US-Dollar für Hilfsmaßnahmen in Aussicht gestellt. » mehr


Gaza: Ärzte der Welt unterstützt beim Wiederaufbau

Oktober 2014. Nach dem Krieg liegt das Gesundheitssystem in Gaza buchstäblich am Boden: Viele Krankenhäuser sind zerstört oder beschädigt. Ärzte der Welt sucht deshalb mit mobilen Kliniken die Orte auf, wo die Menschen Zuflucht gefunden haben. Mediziner von Ärzte der Welt unterstützen die plastischen Chirurgen im Krankenhaus von Gaza-Stadt und bieten dem medizinischen Personal psychologische Betreuung an.» mehr


Gaza: Ärzte der Welt fordert sofortige Waffenruhe

Juli 2014. Dr. Hosam Abu-Elwan ist verzweifelt: „Wir können die vielen Notfall-Patienten nicht mehr angemessen versorgen. Wir haben fast keine Medikamente mehr und kaum noch medizinisches Material.“ Abu-Elwan ist Notfallmediziner und arbeitet für Ärzte der Welt im Nasser-Krankenhaus in Gaza. » mehr


Gaza: Gesundheitsversorgung droht zusammenzubrechen

Juli 2014: Die anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen verschlimmern zunehmend die ohnehin schlechte Gesundheitsversorgung der Menschen in Gaza. Während der vergangenen acht Tage wurden dort mindestens 138 Zivilisten getötet und über tausend verwundet. Darunter befinden sich auch ein getöteter Arzt, 19 verletzte Sanitäter und mdizinisches Personal.» mehr


Palästina: Für den Notfall ausgestattet – Eindrücke einer Projektreise

Nach den Militäroperationen der vergangenen Jahre haben sich die Lebensbedingungen für die Menschen im Gazastreifen deutlich verschlechtert. Das Ärzte der Welt-Team in Gaza bildet medizinisches und nicht medizinisches Personal aus. Eindrücke einer Proojektreise» mehr


Für den Notfall: Neues Projekt im Gazastreifen

Sehr kritisch ist sie, die humanitäre Situation im Gazastreifen. Und nach den israelischen Militäroperationen der vergangenen Jahre haben sich die Lebensbedingungen für die Menschen dort weiter verschlechtert. Ärzte der Welt bildet jetzt Freiwillige für den Notfalleinsatz aus.» mehr


Palästinensische Gebiete: Psychologische Unterstützung für Kinder im Westjordanland

September 2012: Palästinensische Dörfer im Norden des Westjordanlandes werden regelmäßig Ziel von israelischen Militäroperationen. Die Blockade verhindert darüber hinaus den uneingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung. In Notfällen führt dies zu Komplikationen und Verzögerungen. Diese Situation hat auch Auswirkungen auf die Psyche der Palästinenser. „Ärzte der Welt“ unterstützt Gesundheitszentren bei der Bereitstellung von Notfallmedizin und bietet psychologische Betreuung....» mehr


Palästinensische Gebiete: Weiterbildungen in Erster Hilfe im Gaza-Streifen

September 2012: In der Vergangenheit hat sich mehrfach gezeigt, dass die palästinensischen Gesundheitsbehörden im Falle von militärischen Auseinandersetzungen und der damit verbundenen hohen Anzahl von Notfällen überfordert waren. Durch die Schwierigkeit, den Zustrom der Verletzten zu bewältigen, wurde klar, dass die Notfallmaßnahmen weder ausreichend wirksam noch den Bedürfnissen der verschiedenen medizinischen Einrichtungen angepasst waren. „Ärzte der Welt“ setzt sich daher für eine...» mehr