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Mädchen in Äthiopien. Foto: Quentin Top

Jahresbericht 2019

Bericht
334 Projekte zur medizinischen und psychologischen Versorgung von Menschen in Krisensituationen in 74 Ländern hat das Netzwerk von Ärzte der Welt 2019 durchgeführt.

Im Jahresbericht 2019 schildern ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende von Ärzte der Welt, Klient*innen und Unterstützer*innen ihre Erfahrungen aus unseren Projekten der deutschen Sektion von Ärzte der Welt. Exemplarisch seien folgende hervorgehoben:

Im März wurde Mosambik vom Wirbelsturm Idai getroffen, der Teile des südostafrikanischen Landes verwüstete. Dank vieler großzügiger Spenden und Zuwendungen konnte Ärzte der Welt schnell mit logistischer und medizinischer Hilfe vor Ort sein.

Die humanitäre Lage in den syrischen Kriegsgebieten hat sich weiter verschlechtert. Unsere Teams setzten konsequent ihre Beteiligung an der Gesundheitsversorgung der Hunderttausenden im Land Vertriebenen fort.

Der bewaffnete Konflikt im Osten der Ukraine dauert an und belastet insbesondere die älteren Menschen, die entlang der sogenannten Kontaktlinie leben. Ärzte der Welt bietet in den zum Teil entlegenen Gebieten medizinische und psychologische Hilfe an.

In Deutschland ist unter anderem unser Projekt zur psychologischen und psychiatrischen Versorgung von Geflüchteten im sogenannten Ankerzentrum Manching/Ingolstadt hervorzuheben. Auch darüber und die Gründe für die Entscheidung, das Projekt vorzeitig zu beenden, berichten wir.

Insgesamt hat sich im vergangenen Jahr unsere Organisation weiterentwickelt und ist stärker geworden, auch dank der treuen Unterstützung von unzähligen Partner*innen und Mitstreiter*innen.

Wir glauben an die Wirkung unseres Handelns und halten zusammen in unserem täglichen Engagement für mehr Gerechtigkeit. In Zeiten globaler Verunsicherung kämpfen wir gemeinsam mit Ihnen für die fundamentalen Werte der Solidarität, Humanität und Respekt vor Vielfalt.