
Psychische Gesundheit
Mentale Krisen gemeinsam meistern
Die Patient*innen von Ärzte der Welt befinden sich in der Regel in schwierigen Lebenslagen. Krieg, Vertreibung, Armut und Wohnungslosigkeit sind einige der Faktoren, die nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Gesundheit der Menschen belasten, die wir unterstützen. Wir sind überzeugt, dass psychologische Versorgung ein zentraler Bestandteil umfassender Gesundheitsversorgung ist – und bieten deshalb Unterstützung sowohl in unseren Anlaufstellen als auch im reach.out plus Projekt an.
Durch die Workshops habe ich sehr viel gelernt. Ich weiß nun, wie ich mich besser um meine mentale Gesundheit kümmern kann.
Multiplikatorin des reach.out Plus Projekts
Angebot zur Stärkung der mentalen Gesundheit
In vielen Projekten steht die psychosoziale Versorgung im Mittelpunkt – also die Wechselwirkung der Psyche einer Person und ihrem sozialen Umfeld.
Einzelsprechstunden
psychotherapeutische und psychiatrische Einzelsprechstunden, die wir unter anderem in Deutschland anbieten.
Innovative Methoden
wie Hibuki-Therapie für Familien oder Playback-Theater zu besseren Verarbeitung des Erlebten in der Ukraine.
In Krisengebieten
wie im Gazastreifen und im Westjordanland. Die Menschen sind zu einem großen Teil potenziell schwer traumatisierenden Erfahrungen ausgesetzt.
Immer ansprechbar
Die Menschen sollen uns als Ansprechpersonen wahrnehmen, an die sich wenden können – nicht nur bei körperlichen, sondern auch bei psychischen Problemen.
Beispiel
Psychische Gesundheit in der Ukraine
Die heilende Kraft des Theaters
Nach mehreren Jahres des Kriegs und der Unsicherheit in der Ukraine droht eine massive Krise der mentalen Gesundheit in der Bevölkerung. Um dem zu begegnen, ist ein vielfältiger Ansatz nötig. Ärzte der Welt bietet daher ein breites Spektrum an Aktivitäten zur Prävention und Behandlung von psychischen Erkrankungen an. Dazu gehörten die Theateraufführungen der Gruppe Farba Fabra. Indem die Schauspieler*innen Geschichten aus dem Leben der Zuschauenden szenisch umsetzen, ermöglichen sie den Teilnehmenden eine neue Form der Auseinandersetzung mit schwierigen Erfahrungen und belastenden Gefühlen. Dies kann helfen, mit anderen in den Austausch zu kommen und Erlebtes zu verarbeiten.
Ein Stoffhund als Krisenhelfer
Hibuki ist ein Plüschhund mit langen Beinen und traurigen Augen. Aber es ist kein gewöhnliches Stofftier: Es wurde speziell entworfen, um Kindern dabei zu helfen, besser mit schwierigen Situationen umzugehen. Sich um ihr Hibuki zu kümmern, stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder, während sie ihm gleichzeitig ihre Sorgen und Ängste anvertrauen können.
Angeleitet von psychologischen Fachkräften bauen die Kinder eine Verbindung zu ihrem Hibuki auf, auf das sie in Zukunft achtgeben sollen. Verantwortung zu übernehmen, soll zum einen ihr Selbstvertrauen stärken. Zum anderen hilft das Hibuki dabei, die eigenen Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten.
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