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Ärzte der Welt erhält Sozialen Menschenrechtspreis 2018

Ärzte der Welt erhält Sozialen Menschenrechtspreis

Ärzte der Welt erhält Sozialen Menschenrechtspreis

Berlin/München - Für ihren Einsatz für Menschen ohne Zugang zu notwendiger medizinischer Versorgung in Deutschland hat die Eberhard-Schultz-Stiftung die Nichtregierungsorganisation Ärzte der Welt am Mittwoch, dem 17.Oktober, mit dem Sozialen Menschenrechtspreis ausgezeichnet.

„Der Preis ist nicht nur eine Anerkennung der Arbeit unserer zahlreichen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sondern auch für die mehreren Tausend Klientinnen und Klienten, die unsere Anlaufstellen in Berlin, München, Stuttgart und Hamburg jährlich aufsuchen und deren Stimmen viel zu oft nicht gehört werden. Wir danken dem Kuratorium der Eberhard-Schultz-Stiftung und den Mitgliedern der Jury auch in ihrem Namen,“ sagt François De Keersmaeker, Direktor von Ärzte der Welt.

„Ärzte der Welt vereint in herausragender Weise das Engagement für den einzelnen Menschen, der in Not geraten ist, mit dem Kampf um die Verwirklichung der sozialen Menschenrechte,“ begründete Journalist und Jury-Mitglied Reinhard Laska die Entscheidung.

Die Eberhard-Schultz-Stiftung vergibt den Preis regelmäßig an Einzelpersonen, Organisationen oder Unternehmen, die sich um die sozialen Menschenrechte verdient gemacht haben. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.

Über Ärzte der Welt: Ärzte der Welt ist die deutsche Sektion der internationalen humanitären Organisation Médecins du Monde / Doctors of the World. In 75 Ländern und in rund 340 Programmen im In- und Ausland leisten wir medizinische Hilfe für Menschen, die keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben – unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft und ihrer religiösen oder politischen Überzeugung. Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht. Für dieses Recht setzen wir uns ein. In Deutschland und weltweit.